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Faszination Lego: Ferienkinder staunen in Oschatz Bauklötze

Faszination Lego: Ferienkinder staunen in Oschatz Bauklötze

Im Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum können Lego-Freunde trotz der Hitze einen kühlen Kopf bewahren. Und dieses Angebot findet eine große Resonanz. Für jene, die gerne auf die Suche nach Details gehen, hat Museumsleiterin Dana Bach zwei knifflige Aufgaben parat.

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Ben Burkhardt zeigt ein Fahrzeug, das er aus Lego gebaut hat. In der Sonderausstellung rund um sein Lieblingsspielzeug in Oschatz gibt es viel zu entdecken.

Quelle: Christian Kunze

Oschatz. Von christian kunze

 

In den Vitrinen gibt es einen winzigen Tiger auf einem Dach zu entdecken oder einen noch kleineren Igel, der eine Krone auf dem Kopf trägt.

 

Die Sonderausstellung, die sich den kleinen Kunststoff-Klötzen widmet, erweist sich als echter Besuchermagnet. Seit die Schau vor gut sechs Wochen eröffnet wurde, wurden mehr als 700 Besucher gezählt, war von Dana Bach zu erfahren. "Man sollte meinen, dass bei den derzeit herrschenden Temperaturen das Freibad der ideale Zeitvertreib für Urlauber und Ferienkinder ist. Aber es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die Sonderausstellung nicht nur bunt und vielseitig, sondern auch in angenehm kühlen Räumen untergebracht ist", hat die Oschatzerin erfreut festgestellt.

 

Die Oschatzer und ihre Gäste wollen Lego sehen. Zu den häufigsten Besuchern gehören Gruppen aus Schulhorten und Kindertagesstätten. Manch ein Gesicht hat Dana Bach in den vergangenen Wochen schon zwei Mal oder öfter gesehen - was daran liegt, dass manche junge Besucher erst in der Gruppe kommen und dann später noch mal mit ihren Eltern oder Großeltern, weil es ihnen so gut gefallen hat.

 

Nicht ohne Grund liegt der Ausstellungszeitraum in den Ferien. So können auch Besucher mit einem weiten Anreiseweg in den Genuss kommen, über die vielen Fahrzeuge, Bauten und Figurensets zu staunen. Ben Burkhardt beispielsweise ist mit Lego aufgewachsen. Der Zehnjährige ist bei seiner Großmutter Johanna Eckert in Oschatz zu Besuch. "Dass wir heute hier her gehen, war eine Überraschung für meinen Enkel. Und sie scheint mir gelungen zu sein", sagt sie. Ben inspiziert erst eine Vitrine nach der anderen, zeigt auf die Modelle, die er selbst bei sich zu Hause im hessischen Rosbach hat und macht es sich gleich darauf in der Spielecke gemütlich, wo jeder Gast selbst Legosteine bauen und "spielen" kann. "Das Tolle am Lego ist, dass man es immer wieder neu zusammensetzen kann. Das wird nie langweilig. Und wenn es einmal runterfällt, ist es nicht kaputt, man kann es ruckzuck wieder ganz machen", beschreibt der Junge seine Faszination für das bunte Plastik-Spielzeug.

 

Zu Hause hat er eine große Kiste mit Legosteinen, die er sich mit seinem Bruder teilt. "Der ist noch verrückter danach. Den könnte ich hier morgens hinbringen und abends wäre er traurig, wenn es wieder nach Hause geht", sagt Johanna Eckert. Die Kiste samt Inhalt haben die Jungs von ihrem Vater bekommen, der auch schon leidenschaftlich gern mit Legoklötzen spielte.

 

Die kleine bunte Stadt ist ein Zugpferd - wie die beiden vorangegangenen Lego-Ausstellungen es auch schon waren, weiß Dana Bach. "Mit solchen großen Hausnummern kann man auch mal die ein oder andere Ausstellung kompensieren, die nicht so gut nachgefragt wird. Allerdings darf das auch nicht zu oft passieren. "Lego gibt es in Oschatz im Schnitt alle fünf Jahre zu sehen. Da gehe ich auf Nummer Sicher, dass wieder ein neuer neugieriger Jahrgang darauf wartet, hier auf Entdeckungsreise zu gehen", sagt die Museumsleiterin.

 

Anmeldungen und Informationen: Stadt- und Waagenmuseum Oschatz, Frongasse 1, 04758 Oschatz, Telefon: 03435 920285, Fax: 03435 987611, E-Mail: museum@oschatz-erleben.de, Internet: www.oschatz-erleben.de. Geöffnet ist das Museum dienstags bis donnerstags 9.30 bis 12.30 Uhr sowie 13 bis 17 Uhr und freitags bis sonntags 14 bis 17 Uhr. Die Sonder-Ausstellung "Eine Stadt aus Lego-Steinen" ist noch bis zum 8. November zu sehen. Ab 28. November folgt die nächste Sonderausstellung.

Christian Kunze

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