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Oschatz Feuerwehr Luppa lässt nichts anbrennen: Neues Gerätehaus ist schon fertig
Region Oschatz Feuerwehr Luppa lässt nichts anbrennen: Neues Gerätehaus ist schon fertig
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00:27 12.09.2015
Bürgermeister Matthias Müller, Frank Weise von der Wehrleitung und Bauamtsleiter Thomas Keller (v.l.) vor dem neuen Gerätehaus in Luppa. Fotos: Dirk Hunger Quelle: Dirk Hunger
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Luppa

Von Jana Brechlin

Dabei hatten die Helfer schon seit Jahren auf einen Neubau gehofft, schließlich ist ihr bisheriges Domizil deutlich in die Jahre gekommen und längst zu klein geworden. Nachdem die Gemeinde Wermsdorf bereits für Calbitz und Malkwitz in ein neues Gebäude investierte, folgte nun auch der Bau in Luppa. 775 000 Euro waren dafür nötig, mit 185 000 Euro unterstützte das Landratsamt Nordsachsen die Arbeiten. Während der Umsetzung mussten zahlreiche bauliche Vorschriften beachtet werden, sagte Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU). Sogar im Vergleich zum noch jungen Gerätehaus in Calbitz seien Auflagen schon wieder verschärft worden. Während dort noch die Spinde für die Kameraden an der Seitenwand der Fahrzeughalle montiert werden konnten, musste in Luppa bereits der Umkleidebereich separat eingerichtet werden. Dort haben jetzt 34 Einsatzkräfte sowie die Mitglieder der Jugendwehr und die in der Löschgruppe aktiven Frauen ihren Platz. "Die Standards werden immer anspruchsvoller, das treibt natürlich die Baukosten in die Höhe", machte er deutlich. Die Vorgaben würden alle öffentlichen Bauten betreffen und etwa auch für Kindertagesstätten oder Schulen gelten. "Es gibt bei den Anforderungen für Gerätehäuser keine Unterschiede zu Baustellen für Berufsfeuerwehren. Auch wenn freiwillige Wehren im Vergleich deutlich weniger im Einsatz sind, sind die rechtlichen Anforderungen genauso groß", beschreibt der Bauamtsleiter Thomas Keller.

Beim Bau in Luppa habe man darauf Wert gelegt, möglichst viele Aufträge in der Region zu vergeben, so Bürgermeister Müller, und das sei auch überwiegend gelungen - entweder durch beschränkte Ausschreibungen oder weil öffentliche Ausschreibungen letztlich doch von Firmen in der Umgebung gewonnen wurden. Geleitet wurden die Planungen vom Ingenieurbüro Stein und Schuster aus Oschatz. "Es war eine große Hilfe, dass Frank Weise von der Luppaer Wehr immer schnell mit vor Ort und ein Ansprechpartner für die anderen Firmen war", lobt Matthias Müller. Abgesehen davon habe man sich auf die Unterstützung der Rentner verlassen können. So habe Günter Thierbach von der Altersabteilung der Kameraden täglich mit der Schlüsselgewalt für die Sicherheit auf der Baustelle gesorgt.

Jetzt müssen noch die Küche fertig aufgebaut und die letzten Möbel eingeräumt werden - dann ist der Neubau des Gerätehauses in der Dorfmitte vollendet. Wie dieser gelungen ist, davon können sich auch Einwohner und interessierte Gäste überzeugen: Die Einweihung wird am Sonnabend mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Dazu laden die Kameraden um Wehrleiter Andreas Schrodt ab 14 Uhr nach Luppa ein.

Aus der Oschatzer Allgemeinen Zeitung vom 10.09.2015

Brechlin, Jana

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