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Oschatz Feuerwehr löscht Schornsteinbrand in einem Wohnhaus in Zeuckritz
Region Oschatz Feuerwehr löscht Schornsteinbrand in einem Wohnhaus in Zeuckritz
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14:40 14.02.2017
Mit Blaulicht rückten gestern die Feuerwehren aus. Quelle: Foto: dpa
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Zeuckritz

Dienstagmorgen wurden viele Bürger am Rande der Dahlener Heide von mit Sondersignal fahrenden Feuerwehrfahrzeugen geweckt. Gegen 5.30 Uhr hatte die Rettungsleitstelle die Wehren aus Cavertitz, Treptitz und Oschatz alarmiert und zu einem Schornsteinbrand in Zeuckritz gerufen.

Beim Eintreffen der Wehren brannte der Kopf des Schornsteines. „Uns war außerdem ein Keller voller Qualm und eine Person im Keller gemeldet worden“, blickt der Cavertitzer Gemeindewehrleiter Hans-Günther Hesse auf den Ausgangspunkt des Einsatzes zurück. Der „Keller“ erwies sich Wohnraum zu ebener Erde. Die Wehren konnten die 66-jährige Bewohnerin des Gebäudes zügig von dort ins Freie bringen. Sie übergaben sie mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung an die Rettungskräfte. Die verqualmten Räume habe man mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit.

Brandbekämpfung ohne Löschwasser

„Es hat sich ausgezahlt, dass am Einsatzort die Drehleiter der Oschatzer Wehr verfügbar war“, betont Hans-Günther Hesse. So waren die Kameraden in der Lage, über diese Leiter mit Schornsteinfegerwerkzeug die Esse zu reinigen. Das sei deutlich einfacher und schneller gegangen, als es mit den Leitern der Cavertitzer Wehren möglich gewesen wäre.

Löschwasser habe angelegen, sei aber nicht benötigt worden. Wie der Gemeindewehrleiter schilderte, haben die Kameraden den Ofen geleert, das beim Kehren anfallende Material aufgefangen und den Brand mit einer Wärmebildkamera beobachtet. Da der Kamin frei geräumt wurde, habe sich die Hitze nicht an anderen Stellen ausgebreitet. Hans-Günther Hesse vermutet eine unsachgemäße Feuerung des Ofens als Ursache für den Schornsteinbrand im alten Sportlerheim. Es spräche einiges dafür, dass mit nicht ausreichend getrocknetem Holz gefeuert worden sei. Besonders erwähnenswert an diesem Einsatz ist für Hans-Günther Hesse die hervorragende Zusammenarbeit mit der Oschatzer Wehr. Klärungsbedarf gibt es für ihn jedoch hinsichtlich der Alarmierung. Offensichtlich hätten die Sirenen in Zeuckritz und Bucha nicht ausgelöst, so dass dort nur die Kameraden, die einen Meldeempfänger besitzen, alarmiert worden seien.

Bei diesem Brand in den Morgenstunden waren etwa 25 Kameraden aus Wehren der Gemeinde Cavertitz im Einsatz. Die Oschatzer Wehr war mit 15 Kameraden vor Ort. Neben der Drehleiter waren ein Löschfahrzeug und der Einsatzleitwagen der Oschatzer in Zeuckritz. Die Wehren waren gegen 7 Uhr wieder zurück in ihren Gerätehäusern.

Von Axel Kaminski

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