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Oschatz Feuerwehr rettet in Wermsdorf Menschen aus völlig verrauchtem Haus
Region Oschatz Feuerwehr rettet in Wermsdorf Menschen aus völlig verrauchtem Haus
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14:31 29.02.2016
Eine Baustelle behinderte die Helfer am Einsatzort. Quelle: Dirk Hunger
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Wermsdorf

Die Alarmierung am Sonnabend erwischte so manchen Feuerwehrmann noch am Frühstückstisch: Um 8.36 Uhr wurden die Helfer aus Wermsdorf, Luppa und Mahlis zu einem Einsatz auf das Gelände der Hubertusburg gerufen. Zwar handelte es sich dabei lediglich um eine Übung, ins Schwitzen kamen die Kameraden aber allemal. In einem ehemaligen Klinikgebäude galt es, zwei Personen zu finden und einen Brand zu löschen. Das Szenario hielt dabei einige Herausforderungen bereit: „Wir hatten das Gebäude stark vernebelt, um Rauch zu simulieren. Die Fenster waren abgedunkelt und die Türen fest verschlossen. Man sah wirklich die Hand vor Augen nicht“, beschrieb Peter Rudolph, stellvertretender Wermsdorfer Wehrleiter und Einsatzleiter am Sonnabend. Noch dazu behinderten Bauzäune und Bäume die Helfer auf ihrem Weg zum Einsatzort. „Wir haben es etwas auf die Spitze getrieben“, räumte Rudolph ein, fügte aber hinzu: „Solche Situationen sind aber realistisch, und wenn es darauf ankommt, muss jeder trotz der Umstände klar kommen.“

17 Kameraden aus Wermsdorf, sieben aus Luppa und sechs aus Mahlis waren vor Ort, ein Teil der Gruppe rückte mit schwerem Atemschutzgerät zur Menschenrettung aus. Die Aufgabe lautete, eine verletzte Person aus dem Haus zu bergen und eine bewusstlose Person zu finden. Außerdem musste das Gebäude zügig entraucht werden. „Das geht am schnellsten, wenn die Scheiben eingeschlagen und das Wasser von innen nach außen gespritzt wird. Dann zieht der Rauch ab“, so der Wehrleiter. Mit der Übung sei er sehr zufrieden, vor allem die Absprachen untereinander hätten zügig und reibungslos funktioniert.

Von Jana Brechlin

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