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Finanzspritze für Brandopfer

Finanzspritze für Brandopfer

Der 10. April 2012 war für die acht Mitglieder der Außenwohngruppe der Oschatzer Lebenshilfe im Gärtnerweg kein guter Tag. An diesem Tag brach in dem Haus ein Brand aus, der das Gebäude zerstörte.

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Kristin Ackermann, Katrin Miersch, Markus Drexler, Peter Arnold, Uwe Zeller und Manja Elschner mit dem Scheck für die Brandopfer der Lebenshilfe.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Von Hagen Rösner

Die Schadensregelung war und ist ein klarer Fall für die Versicherung. Das Schicksal der acht Außenwohngruppenleute bewegt auch die Mitglieder des Sächsischen Handball-Vereins (SHV) Oschatz und der Mitgas. Gemeinsam wurde vor einigen Wochen der Handball-Mini-Cup ausgetragen. "Wir haben damals versprochen, dass der Eintritt kostenlos ist, wir als Mitgas für jeden Besucher einen Bonus geben und das ganze dann auf einen glatten Betrag aufrunden", sagt Uwe Zeller, der Sponsoring-Verantwortliche von Mitgas. So kamen insgesamt 1500 Euro zusammen, die gestern an den Lebenshilfegeschäftsführer Markus Drexler übergeben wurden. "Wir freuen uns, mit dieser Aktion als SHV und Mitgas nicht nur gemeinsam sportlich aktiv zu sein, sondern auch Bedürftigen in der Region zu helfen", so Zeller. Die Unterstützung aus dem Mini-Cup ist für die Lebenshilfe ein Glücksfall. "Wir möchten das Geld von Mitgas und dem SHV Oschatz nutzen, um den Betroffenen des Brandes unter die Arme zu greifen und das Wohnhaus auszustatten", freut sich Markus Drexler. Er konnte auch über den aktuellen Stand des Wiederaufbaus des Gebäude im Gärtnerweg berichten.

Die Regulierung des Versicherungsschadens ist geklärt. Schon seit einiger Zeit sind Bauunternehmen dabei, das Gebäude entsprechend dem aktuellen Standart wieder aufzubauen. "Als Lebenshilfe haben wir uns natürlich dafür ausgesprochen, dass regionale Firmen in das Vorhaben einbezogen werden. Allerdings haben wir keinen Einfluss auf die Schnelligkeit der Bautätigkeit", sagt Drexler. Er hofft, dass noch vor dem Jahresende die Bauarbeiten abgeschlossen werden können. "Dann können im Januar oder Februar die acht ehemaligen Bewohner wieder in die Wohngruppe zurückkehren", sagt der Lebenshilfe-Chef, der sich bei den Nachbarn im Gärtnerweg für die Unterstützung bedankt. Das polizeiliche Verfahren ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Hier dauern die Ermittlungen der Kripo noch an.

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