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Oschatz Fleischer in Oschatz und andere Knochenjobs
Region Oschatz Fleischer in Oschatz und andere Knochenjobs
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17:22 01.09.2017
bgf Quelle: ALL
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Oschatz.

Linken-Politiker Gregor Gysi könnte sich vorstellen, bis zu seinem 90. Lebensjahr im Amt zu bleiben, sagte er vergangenen Freitag auf dem Oschatzer Neumarkt. „Wenn ich dann als Hinterbänkler irgendwelches wirres Zeug rede, ist das nicht schlimm, das stört ja keinen wirklich. Aber wenn der Dachdecker oder der Chirurg in diesem Alter noch tätig ist, dann kann das böse Folgen für andere haben“. Die Lehre aus diesen Worten: Schon früh sollte sich der junge Mensch überlegen, mit welcher Tätigkeit er nach der Schule seine Brötchen verdienen möchte – bei der Ausbildungsmesse heute in Sornzig hat er Gelegenheit dazu.

Felix Zieger ist der Beruf seines Vaters im wahrsten Sinne des Wortes in Fleisch und Blut übergegangen. Der Job des Oschatzer Superfleischers mag für den ein oder anderen eine echte Knochenarbeit sein, der Jung-Geselle selbst ist jedoch mit Freude bei der Sache. „Ich filetiere viele Tiere“ sagt er stolz und ganz ohne Skrupel. Er hat es beim Zerteilen getöteter Vier- und Zweibeiner ohnehin nur manchmal mit Knorpel zu tun.

Seit zwei Jahren ohne hauptamtlichen Job ist Michael Czupalla. Der ehemalige Landrat der Landkreise Delitzsch-Eilenburg und Nordsachsen genießt seinen Ruhestand – ohne dabei untätig zu sein. „Herd kann ich schon länger, Rasenmäher muss ich noch üben“, ließ er Leser dieser Zeitung wissen. Diese Bilanz verwundert nicht. Schließlich war es während Czupallas aktiver Zeit als Kreismeister ein anderer Mann, der sich in seinem Ressort bestens auf das Kurzhalten verstand. Ja, richtig, sie ahnen es schon. Es handelt sich dabei um den Ex-Kämmerer Nordsachsens, der Michael Czupalla als Landrat beerbte: Kai Emanuel.

Von Christian Kunze

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