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Oschatz Flussmeisterei sagt Springkraut Kampf an
Region Oschatz Flussmeisterei sagt Springkraut Kampf an
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17:06 19.04.2013

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Diese Pflanzen und Tiere haben eine Gemeinsamkeit: Sie gehören hier nicht her und verdrängen einheimische Arten.

Doch wie können die betroffenen Kommunen, Verbände und Flussmeistereien auf die eingewanderten Pflanzen (Neophyten) und Tiere (Neozoen) reagieren? Dieser Frage widmete sich in dieser Woche der 23. Nachbarschaftstag der DWA-Gewässer-Nachbarschaft Elbe-Mulde in Oschatz. DAW steht für Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall. "Dass sich Tier- und Pflanzenwelt ständig verändern ist selbstverständlich, und einige ursprünglich nicht-einheimische Pflanzen sind heute nicht mehr wegzudenken", sagt Annett Schnaufer vom DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen. Als Beispiel führt sie Kartoffeln und Tomaten an. Aber: "Wenn die massenhafte Ausbreitung fremdländischer Tier- und Pflanzenarten aber zu gravierenden Veränderungen der einheimischen Artenvielfalt führt, sollte dem Einhalt geboten werden."

Das sieht auch Flussmeister Holger Tobiaschek so, der unter anderem für die Döllnitz zuständig ist. Im Bereich Oschatz bereitet ihm vor allem das Springkraut (Foto) Kopfzerbrechen. "Hier versuchen wir, das Springkraut mit einer kontinuierlichen Mahd zu entfernen", sagt Tobiaschek. An den Döllnitzufern in Richtung Mügeln und Schweta dominiere dagegen der Knöterich. Dieser Pflanze kann mit dem Mähtraktor nicht der Garaus gemacht werden. "Der Knöterich wurzelt zwei Meter tief - da hilft nur Chemie", weiß Tobiaschek. Die Flussmeisterei hat bei den zuständigen Behörden den Einsatz von Unkrautbekämpfungsmittel gegen den Knöterich beantragt, eine Genehmigung liegt noch nicht vor. F. Hörügel

Frank Hörügel

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