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Oschatz Förderbescheid für Feuerwehrgerätehaus Niedergoseln
Region Oschatz Förderbescheid für Feuerwehrgerätehaus Niedergoseln
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00:17 05.09.2017
Landrat Kai Emanuel (5.v.l.) übergibt den Niedergoselner Feuerwehrleuten den Förderbescheid für ihr Gerätehaus. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Niedergoseln

Der Freiwilligen Feuerwehr im Mügelner Ortsteil Niedergoseln gehören derzeit 29 Frauen und Männer an. Ein Teil von ihnen erlebte am Donnerstagnachmittag mit, wie Landrat Kai Emanuel einen Fördermittelbescheid in Höhe von 169 000 Euro an Wehrleiter Jörg Leip zum Um- und Ausbau des örtlichen Feuerwehrdepots überreichte. Dezernentin Angelika Stoye, Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke und verantwortliche Mitarbeiter der Stadt waren ebenso wie Planerin Ina Schwindke vom Planungsbüro „Phase 10“ aus Freiberg dabei.

Die Stadt Mügeln wird für das Vorhaben weitere 80 000 Euro beisteuern. Ziel ist, am 9. Oktober mit dem geplanten Vorhaben zu beginnen. Planerin Ina Schwindke informierte, dass am Donnerstag auch die Ausschreibung der Arbeiten begann. Für den 20. September sei die Submission geplant. Ziel ist, bis zum Wintereinbruch den Rohbau fertig und das Dach dicht zu haben. „Je nach Wetterlage kann dann der Innenausbau erfolgen“, so Bürgermeister Johannes Ecke bei einem kurzen Rundgang durch das bisherige Feuerwehrgerätehaus.

Das war in den 1990er Jahren auf einem Teilgrundstück der ehemaligen Schule im Ort nach deren Schließung durch Umbau eines vorhandenen Gebäudes geschaffen worden. Im Laufe der letzten Jahre zeigte sich, dass es zu klein geworden war und auch die Bedingungen für die ehrenamtlichen Retter nicht mehr zeitgemäß sind. Zudem seinen die Aufgaben der Feuerwehr in den vergangenen Jahren gewachsen, was auch eine umfangreichere Ausstattung der Retter mit sich bringe, für die natürlich Platz benötigt wird. Mit dem Vorhaben sollen sich auch die sanitären Bedingungen im Depot verbessern.

Wehrleiter Jörg Leip informierte in einer Gesprächsrunde, dass von den 29 Mitgliedern seiner Wehr 20 aktiv sind. „Davon sind 15 als Atemschutzträger ausgebildet“, so der Wehrleiter stolz. Ein Fakt, für den die Wehr auch Anerkennung vom Landrat erhielt. Der freute sich aber auch darüber, dass viele junge Leute der Ortswehr angehören. „Die Jungs sind wirklich gut und bei einer Alarmierung verdammt schnell. Unser Durchschnittsalter liegt derzeit bei 37 Jahren“, lobte Leip seine Truppe. Ziel ist, bis Juni 2018 das Vorhaben abzuschließen.

Von Bärbel Schumann

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