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Oschatz Fördermittelscheck für Neubau der Wermsdorfer Grundschule übergeben
Region Oschatz Fördermittelscheck für Neubau der Wermsdorfer Grundschule übergeben
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00:20 17.08.2017
Kultus-Staatssekretär Dr. Frank Pfeil übergibt Bürgermeister Matthias Müller (CDU) den Fördermittelscheck für den Neubau der Grundschule Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Wermsdorf

Die Grundschule des Ortes befindet sich in dessen Mitte, in einem unter Denkmalschutz stehenden Haus. Ein Märchenschloss ist das allerdings nicht. Es ist nicht zu übersehen, dass hier – unabhängig von der fachlich geschätzten Arbeit des Kollegiums – die Lernbedingungen nicht optimal sind und teils weit hinter den Regeln hinterhinken, die für Neubauten gelten. Der Werkenraum fehlt, im kleinen Computerkabinett gibt es lediglich fünf Arbeitsplätze.

Damit soll in absehbarer Zeit Schluss sein. Frank Pfeil, Staatssekretär im sächsischen Kultusministerium übergab am Freitag offiziell den Fördermittelscheck für den Neubau einer Grundschule an den Wermsdorfer Bürgermeister Matthias Müller (CDU). Den auf den 6. Juli datierten Scheck ziert die Summe von 2 876 355 Euro. „Das ist ein wichtiges Signal für die Bildung in Wermsdorf und im ländlichen Raum“, sagte der Staatssekretär bei der Übergabe auf jener Grünfläche, auf der die Schule stehen soll. „So viel Geld haben wir noch nie für irgend etwas bekommen“, ordnete Matthias Müller diese Summe ein. Er dankte allen Unterstützern des Projektes aus der Kommunalpolitik, der Wirtschaft vor Ort und von außerhalb für ihr Engagement. Er erinnerte daran, dass Unternehmer Kristian Kirpal vor zehn Jahren als Mitglied des Elternrates den Wunsch nach einem Neubau artikuliert hatte.

Großer Tag für Wermsdorf

Seither habe es verschiedene Gründe gegeben, die gegen diesen Neubau sprachen, erläuterte Frank Kupfer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Sächsischen Landtag: die fehlende Standortsicherheit oder das fehlende Geld. Dass nun ein Fördermittelscheck übergeben wird, bezeichnete Frank Kupfer als „einen großen Tag für Wermsdorf“.

Wenn Sachsens Kultusministerin zum Schuljahresauftakt von einem „Tal der Tränen“ spreche, dann treffe das auf Wermsdorf nicht zu, betonte der Bürgermeister. „Wir stehen auf dem Gipfel der Freude“, schilderte Matthias Müller am Freitag seine Stimmungslage.

Vor der feierlichen Scheckübergabe hatten der ASB Hort „Posthörnchen“ ein angesichts heranziehender Regenwolken verkürztes Programm aufgeführt. Anschließend ließen Schul- und Hortkinder Luftballons in den grauen Wermsdorfer Himmel steigen.

Umzug für Beginn des Schuljahres 2019/2020 vorgesehen

Für das neue zweigeschossige Schulgebäude, das als Nullenergiehaus ausgeführt wird, sind Baukosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Der Umzug aus der alten Poststation hierher ist für den Beginn des Schuljahres 2019/2020 vorgesehen.

Von Axel Kaminski

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