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Oschatz Förderverein Landesgartenschau pflanzt in Oschatz Winterlinde
Region Oschatz Förderverein Landesgartenschau pflanzt in Oschatz Winterlinde
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14:46 26.04.2016
Die frisch gepflanzte Winterlinde: Stadtrat Günter Staffe, Vereinsvorsitzender Frank Kupfer, Holger Mucke, Wolfgang Müller, Andreas Kretschmar und Joachim Rolke (v.l.) gaben dem Baum Wasser.
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Oschatz

Der Baum des Jahres 2016 ist die Winterlinde. Grund genug für den Förderverein Landesgartenschau, dieses Gehölz zu pflanzen, und zwar am Hutberg. Und der Termin ist auch nicht zufällig auf den Freitag gefallen: Denn am 22. April von zehn Jahren wurde in Oschatz die 4. sächsische Landesgartenschau eröffnet.

Der Baum wurde von der Baumschule Müller gesponsert, das Betonwerk lieferte die Stele, auf der ein von der Taschupa gefertigtes Messingschild mit den wichtigsten Daten aufgebracht ist.

Mit dabei waren Frank Kupfer (CDU), ehemaliger Landwirtschaftsminister und Vorsitzender des Fördervereins Landesgartenschau, der Oberbürgermeister von Oschatz, Andreas Kretschmar (parteilos), Holger Mucke, der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Stadträte und Mitglieder des Fördervereins. Übrigens sagte Wolfgang Müller von der gleichnamigen Baum- und Rosenschule, dass die Winterlinde auch eine gute „Bienenweide“ ist. „Hier werden die Bienen ihre Freude dran haben.“

Kupfer und Kretschmar ließen es sich nicht nehmen, für die Stele ein Loch zu schachten, damit sie Standfestigkeit bekommt. Und selbstredend bekam der Baum genügend Wasser. Vorbereitet wurde der Höhepunkt von Bettina Müller vom Förderverein Landesgartenschau.

Bürger, Vereinsmitglieder und Honoratioren freuen sich auf die zweite Kleine Gartenschau im Juni. Da werden Erinnerungen an die sächsische Landesgartenschau in Oschatz vor zehn Jahren geweckt. 2006 wurde für die Große Kreisstadt eines der schönsten und erfolgreichsten Jahre. Immerhin besuchte über eine halbe Million Menschen aus Sachsen, Deutschland und der Welt das Gartenschau-Gelände.

Und ganz besonders stolz können die Planer und Verantwortlichen auf die Nachhaltigkeit sein. Das ehemalige Gelände wird von der Lebenshilfe bewirtschaftet und bietet verschiedene Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für Jung und Alt. Erst kürzlich bekam der O-Park einen neuen Spielplatz, weil der alte von 2006 ausgedient hatte. Bleibt zu hoffen, dass der Park mit dem Zoo und anderen Angeboten auch in Zukunft so gut frequentiert wird.

Von Gabi Liebegall

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