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Förderverein "Rettet St. Aegidien" finanziert neue Sanierungsmaßnahme

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Noch vor kurzem wurde diskutiert, ob der Verein "Rettet St. Aegidien" umbenannt werden sollte, weil das Bauwerk inzwischen nicht mehr gefährdet ist.

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Die Umgänge auf den Kirchtürmen wurden jetzt so abgedichtet, dass kein Regenwasser mehr in das Mauerwerk eindringen kann.

Quelle: Berthold Zehme

Oschatz . Der Verein wurde nicht umbenannt. Aus gutem Grund, denn inzwischen wächst immer stärker die Erkenntnis, dass St. Aegidien immer wieder gerettet werden muss.

Erst vor wenigen Wochen mussten die Bauarbeiter erneut die beiden Türme des historischen Kirchenbauwerks besteigen, um einen Schaden zu beseitigen beziehungsweise künftige Feuchteschäden zu vermeiden.

"Es wurden die vier Umgänge der beiden Türme mit dreikomponentigen epoxidharzvergüteten Feinspachtel auf Zementbasis ausgekleidet. Das ist ein relativ kompliziertes Verfahren", erläutert Pfarrer im Ruhestand Berthold Zehme. Vorher waren die beiden Umgänge mit dicken Keramikfliesen ausgekleidet, die zwar einen großen Teil des Regens abhielten, aber doch etwas Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen ließen. Dies verursachte teilweise erhebliche Feuchteschäden im Mauerwerk beziehungsweise an den Holzeinbauten.

"Gott sei Dank war uns das Wetter hold, so dass mit nur kleinen Unterbrechungen bei günstigen Temperaturen die Arbeit abgeschlossen werden konnte. Jeder Besucher der Türmerstube kann sich jetzt vom Erfolg der Sanierungsarbeiten selbst überzeugen", sagt Berthold Zehme und hofft, dass künftig keine Feuchtigkeit in das Innere der Türme gelangen kann.

Bei dieser Sanierung hatte sich wieder das Engagement des Fördervereins "Rettet St. Aegidien" bewährt. Der Verein konnte die anstehenden Reparatur- und Abdichtungsarbeiten finanzieren. Die Unkosten für diese Baumaßnahme betragen rund 26 600 Euro. "Ohne die Unterstützung durch viele Spender aus Oschatz und von außerhalb, wäre die Bewältigung dieser großen Aufgabe nicht möglich gewesen", so Zehme. Er hofft, dass die Oschatzer auch in Zukunft die Sanierung ihres Wahrzeichens unterstützen und wieder an den Förderverein spenden werden.

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