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Oschatz Fotos vom Mutzschener Leuchtturm in Oschatz
Region Oschatz Fotos vom Mutzschener Leuchtturm in Oschatz
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16:13 27.09.2018
Bei der Vernissage im Müntzer-Haus erklärt Detlef Rohde (l.) das Zustandekommen seiner Fotografien. Quelle: Foto: Dominik Ferl
Oschatz

Seit dieser Woche können die Besucher des Thomas-Müntzer-Haus Fotografien von Detlef Rohde betrachten. Der Fotograf aus Döben bei Grimma eröffnete am Mittwochabend seine Ausstellung an der dritten Station der Wanderausstellung, die unter dem Titel „Impressionen entlang der Via Regia“ steht. Die Via Regia war früher eine der bedeutendsten europäischen Handelsstraßen und führte von Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens bis nach Kiew und Moskau im Osten Europas. In Sachsen führt sie unter anderem durch Mutzschen, Meißen und eben auch Oschatz.

Kultureller Austausch

Heute sollen Projekte entlang der ehemaligen Via Regia dem kulturellen Austausch dienen – ist die Handelsstraße seit 2007 doch offiziell eine Kulturroute des Europarates.

Die Fotografien von Detlef Rohde sind noch bis Ende Oktober im Thomas-Müntzer-Haus ausgestellt, nachdem die Schau bereits in Bunzlau (Polen), Reichenbach und Königsbrück zu Gast war. Nach Oschatz folgen noch Riesa und Wurzen, vielleicht sogar Bautzen, Krakau oder Breslau, wie Fotograf Detlef Rohde erklärte.

Entstehungsprozess dokumentiert

Auf den Fotos ist der Entstehungsprozess des „Leuchtturms von Mutzschen“ dokumentiert. Dieser entstand am Ort der 2012 abgerissenen Litfaßsäule im Zentrum des Dorfes, das ebenfalls an der Via Regia liegt. Rohde beschrieb am Mittwochabend ausführlich, wie die einzelnen Bilder zustande kamen und welche künstlerischen Schritte zuvor notwendig waren.

Berührungsängste abbauen

Für die künstlerische Ausführung und die Gestaltung des Freibrandofens, der an einen Leuchtturm erinnern soll, war Ute Hartwig Schulz vom Künstlergut Prösitz verantwortlich. Kurz, aber treffend zusammengefasst, erklärte Detlef Rohde: „Mit dem Projekt soll die europäische Kulturstraße Via Regia bekannt gemacht werden. Die Gemeinschaft entlang dieser Handelsstraße, die Länder Jahrhunderte lang verbunden hat, soll herausgehoben werden.“ Die Projekte im Rahmen der Via Regia können „viel bewirken und beispielsweise Berührungsängste abbauen“, so Rohde.

Interessenten, die die Ausstellung außerhalb von Veranstaltungen anschauen wollen, müssen sich anmelden: 03435/986144

Von dominik ferl

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