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Oschatz Freie Jugendarbeit vor Neustart
Region Oschatz Freie Jugendarbeit vor Neustart
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16:42 14.11.2013

Unklar blieb bisher, wo die Kinder- und Jugendarbeit für den Altersbereich 10 bis 16 Jahre stattfindet. Der Jugendstadtrat Oschatz traf am Mittwoch dazu eine Entscheidung.

Zur Auswahl standen die beiden Immobilien, die bisher genutzt wurden. Dies sind die Jugendhäuser in der Lichtstraße 2 sowie in der Mühlberger Straße 13. "Um zu ermitteln, welches der beiden Gebäude künftig für die weitere Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden soll, hat sich der Jugendstadtrat ein Pro und Contra für jedes Haus erarbeitet", berichtete Jugendarbeiter René Werner.

Dazu zählt unter anderem die Erreichbarkeit, die Nähe zum Kooperationspartner E-Werk, die Räumlichkeiten, das Außengelände und die Ausstattung. Eine weitere Rolle spielten auch die Besitzverhältnisse sowie anstehender Sanierungsaufwand. Mit sieben Stimmen und einer Enthaltung fiel die Wahl des Jugendstadtrates auf das Gebäude in der Lichtstraße 2. Bei der Abstimmung wurde auch deutlich, dass es sich die Jugendlichen mit der Entscheidung nicht einfach machten. "Ich finde, dass die Außenanlagen in der Mühlberger Straße wesentlich besser für die Altersgruppe 10 bis 16 Jahre geeignet sind", meinte Jugendstadträtin Johanna-Marie Lösche. Jugendstadträtin Sarah Schöne erkundigte sich nach der Kooperation mit dem E-Werk.

Um ein greifbares Ergebnis zu erzielen, wurden alle Faktoren in einer Punktetabelle zusammengetragen. Im Endeffekt fielen sieben Punkte auf das Gebäude in der Mühlberger Straße und zehn Punkte auf das Objekt in der Lichtstraße. Das Gebäude gehört der Oschatzer Wohnstätten GmbH. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar ist mit der Entscheidung zufrieden. Ebenfalls bei der Jugendstadtratssitzung wurde der Beschluss zur Fachkraftförderung getroffen. Damit ist jetzt perfekt, dass im E-Werk Oschatz die Jugendarbeit der 14 bis 27-Jährigen stattfinden wird. Das Freizeitzentrum wird in die Lichtstraße umziehen und dort die 10 bis 16-Jährigen betreuen. Die Schulsozialarbeit wird weiter in den Räumen der Härtwig-Oberschule abgesichert.

Hagen Rösner

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