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Oschatz Frischer Lesestoff für den Sommer
Region Oschatz Frischer Lesestoff für den Sommer
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16:53 11.07.2014

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Das kann ja heiter werden: Journalist und Schriftsteller Stefan Schwarz, Jahrgang 1965, nach eigener Aussage mehrfach erprobter Ehemann, wohnt in Leipzig und ist bekannt für seine satirischen Kolumnen im "Magazin". Nun ist das neueste Werk "Die Großrussin" erschienen, das gleichzeitig die Frage aufwirft: Kann es Liebe zwischen einem kleinen Deutschen und einer großen Russin geben? Eine absurde wie komische Geschichte über einen Altphilologen aus Deutschland, der vor 18 Jahren eine Scheinehe mit einer Russin einging - und einen Sohn zeugte. "Stefan Schwarz - lustig und immer wieder lesenswert", findet Eleonore Reichel.

Ein Trend in der Erwachsenenliteratur sei deutlich erkennbar. "Humorvolle Erzählungen wie die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling und Krimigeschichten sind der Renner", sagt sie.

Apropos "Mord und Totschlag": Lesetipp Nummer zwei ist eine Empfehlung von Diana Mann. Nach dem Ostfriesenkiller und der Ostfriesensünde folgt nun der achte und neueste Teil der Krimi-Reihe des in Gelsenkirchen geborenen Künstlers Klaus-Peter Wolf. In "Ostfriesenfeuer" geht Kommissarin Ann Kathrin Klaasen im Städtchen Norden wieder auf blutige Verbrecherjagd, als nach dem Osterfeuer menschliche Knochenreste in der Asche gefunden werden. "Ich habe Wolf auf der Leipziger Buchmesse erlebt. Er ist genau wie seine Bücher - sehr unterhaltsam", sagt Mann. Ein Exemplar in der Stadtbibliothek zu bekommen, dürfte aber schwierig werden. "Das Buch ist eigentlich immer ausgeliehen."

Ähnliche Beliebtheit feiert auch die Comic-Roman-Reihe "Gregs Tagebuch" von Jeff Kinney: Eigentlich für Erwachsene geschrieben, kommen die Kinder- und Alltagsgeschichten aus Kinneys Leben bei Jugendlichen sehr gut an. Ein Geheimtipp ist hingegen Joanna Nadins "Penny - eine Katastrophe kommt selten allein" für Kinder im Grundschulalter - ein Buch über die witzigen Erlebnisse des tollpatschigen Mädchens Penny. Woher die britische Autorin Joanna Nadins ihre Ideen nimmt? Sie hat früher als TV-Journalistin Putzfrau und Jongleurin gearbeitet - bei der Mischung, kein Wunder. "In die Erlebnisse von Penny können sich die Kinder sehr gut reinversetzen", meint Diana Mann.

Eine Auszeichnung vom "Leipziger Lesekompass" hat das Buch von Jochen Till "Spackos in Space" erhalten - eine amüsante Erzählung über die Weltraumabenteuer von Conny, der eigentlich Cornelius Spacko heißt und an Bord eines Raumschiffes auf Roboter und Aliens trifft. Ein Buch mit vielen Illustrationen für Kinder ab 10 Jahre.

Ebenfalls von der "Stiftung Lesen" prämiert und der Hit bei den kleinsten Bibliotheks-Nutzern (4 bis 6 Jahre) ist das Buch von Patrick McDonnell "Das Monster aller Monster". Kurzversion: Muffel, Murr und Stumm'n'Dumm streiten sich, wer das furchterregendste Monster ist.

Aus dem Zwist heraus beschließen sie ein neues, oberfieses Monster zu erschaffen - allerdings ist das ziemlich nett. "Nette Überraschung", findet Diana Mann.

Benjamin Winkler

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