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Oschatz Frühlingsspaziergänge: Auf den Spuren des Wolfes in der Dahlener Heide
Region Oschatz Frühlingsspaziergänge: Auf den Spuren des Wolfes in der Dahlener Heide
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00:36 15.04.2018
ARCHIV - Zwei graue Wölfe stehen in Norddeutschlands größtem Wolfsgehege an der Wingst (Kreis Cuxhaven - Archivfoto vom 21.02.2008). Als Viehräuber gebrandmarkt wurde der Grauwolf in Deutschland gnadenlos gejagt und war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet. In Niedersachsen konnte im Mai 2007 erstmals seit 50 Jahren ein Exemplar des seltensten deutschen Säugetiers zweifelsfrei identifiziert werden. Das Tier lebt in der Südheide bei Unterlüß (Kreis Celle). Foto: Ingo Wagner dpa/lni (zu lni Serie - ABC der bedrohten Tierarten in Niedersachsen / "Wolf: Ein Raubtier kehrt nach Niedersachsen zurück" vom 22.08.2008) +++(c) dpa - Bildfunk+++ ARCHIV - Zwei graue Wölfe stehen in Norddeutschlands größtem Wolfsgehege an der Wingst (Kreis Cuxhaven - Archivfoto vom 21.02.2008). Als Viehräuber gebrandmarkt wurde der Grauwolf in Deutschland gnadenlos gejagt und war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet. In Niedersachsen konnte im Mai 2007 erstmals seit 50 Jahren ein Exemplar des seltensten deutschen Säugetiers zweifelsfrei identifiziert werden. Das Tier lebt in der Südheide bei Unterlüß (Kreis Celle). Foto: Ingo Wagner dpa/lni (zu lni Serie - ABC der bedrohten Tierarten in Niedersachsen / "Wolf: Ein Raubtier kehrt nach Niedersachsen zurück" vom 22.08.2008) +++(c) dpa - Bildfunk+++ ARCHIV - Zwei graue Wölfe stehen in Norddeutschlands größtem Wolfsgehege an der Wingst (Kreis Cuxhaven - Archivfoto vom 21.02.2008). Als Viehräuber gebrandmarkt wurde der Grauwolf in Deutschland gnadenlos gejagt und war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet. In Niedersachsen konnte im Mai 2007 erstmals seit 50 Jahren ein Exemplar des seltensten deutschen Säugetiers zweifelsfrei identifiziert werden. Das Tier lebt in der Südheide bei Unterlüß (Kreis Celle). Foto: Ingo Wagner dpa/lni (zu lni Serie - ABC der bedrohten Tierarten in Niedersachsen / "Wolf: Ein Raubtier kehrt nach Niedersachsen zurück" vom 22.08.2008) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: picture-alliance/ dpa
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Dahlen/Wermsdorf

Zum Auftakt ist Minister Thomas Schmidt im „Reich des Karpfens“ unterwegs. Thema des geführten Rundganges sind Landnutzung und Naturschutz im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“. Treffpunkt dafür ist am 22. April, 10 Uhr im Malschwitzer Ortsteil Wartha, am „Haus der tausend Teiche“.

Wer an dieser Veranstaltung teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 18. April unter der E-Mail-Adresse poststelle.sbs-broht@smul.sachsen.de oder telefonisch unter 35932 3650 anmelden.

Bereits eine Woche später findet ein Spaziergang in der weiteren Umgebung der Collm-Region statt. „Zur Rapsblüte durch linkselbische Täler und über luftige Höhen“ heißt es am 29. April. Treffpunkt ist dann an der Dorfstraße 17 in Lommatzsch.

Für die Teilnahme an dieser 16-Kliometer-Tour ist eine Anmeldung unter eva-christina-stenger@t-online.de erforderlich.

Durch das Wolfsrevier in der Dahlener Heide

In Dahlener Heide und Wermsdorfer Wald werden insgesamt drei Frühlingsspaziergänge angeboten. Andreas Naujoks von der Walderlebnisscheune Taura lädt am 5. Mai zur „Frühlingswanderung im Wolfsrevier Dahlener Heide“ ein. Treffpunkt ist auf dem zwischen Schmannewitz und Sitzenroda gelegenen Parkplatz am A-Weg. Er wird an diesem Tag noch einmal extra ausgeschildert sein. Ab 9 Uhr geht der Förster mit den Besuchern auf eine 7,5 Kilometer Exkursion durch Waldstücke, in denen der Wolf nachgewiesen wurde. „Direkt auf dem A-Weg haben wir bereits Wolfslosung gefunden“, sagt Andreas Naujoks, der dem Wolf schon mehrfach begegnet ist. Seinen Gästen kann er weder eine Wolfssichtung noch den Fund von Spuren versprechen. Er werde aber auf jeden Fall Aufnahmen, die die Wildkameras gemacht haben, mitbringen. Nach seinen Angaben lebt im Bereich der Jägereiche ein Rudel mit fünf Tieren. Hinzu kämen zwei Einzelgänger, die durch die Heide streifen würden. Egal, ob die Teilnehmer am Frühlingsspaziergang einen Wolf sehen oder nicht – sie werden von Andreas Naujoks auf jeden Fall etwas über das Leben dieser Tiere erfahren und auch darüber, wie man sich selbst bei Begegnungen mit ihnen verhalten sollte.

Durch die Dahlener Heide führt ein weiterer Frühlingsspaziergang am 26. Mai. Treffpunkt ist dafür 13.30 Uhr am Touristischen Informations- und Begegnungszentrum in Schmannewitz. Organisator der Fünf-Kilometer-Runde zum Thema „Der Natur ein Stück näher – Entdecke die Dahlener Heide“ ist die Stadtverwaltung Dahlen.

Treff am Kirchenteichparkplatz

Der Wermsdorfer Wald, Waldgebiet des Jahres 2018, ist am 16. Juni Ziel eines Frühjahrsspazierganges. Am Kirchenteichparkplatz beginnt 9 Uhr eine fünf Kilometer lange Wanderung mit dem Revierförster. Alle Spaziergänge durch Dahlener Heide und Wermsdorfer Wald sind als familienfreundlich ausgeschrieben und bedürfen keiner Anmeldung.

Spaziergänge durch Parks und Naturschutzgebiet im Nachbarkreis

Auch im Nachbarkreis Meißen finden im Rahmen der Frühlingsspaziergänge einige interessante Veranstaltungen statt. Am 5. Mai bietet der Sachsenforst vom Wanderparkplatz zwischen Lichtensee und Nieska aus eine Wanderung auf dem Heidepfad an.

Hierzu ist eine Anmeldung unter Tel. 035795 4990140 erforderlich.

Am 13. Mai, 8 Uhr, richtet der Verein pro natura Elbe-Röder eine naturkundliche Wanderung durch den Stadtpark Riesa aus. Treffpunkt ist an der Freitreppe, die nahe dem Rathausplatz zum Stadtpark führt. Der gleiche Verein bietet am 6. Mai, ebenfalls 8 Uhr eine Vogelstimmenwanderung durch das Naturschutzgebiet Seußlitzer Grund an, bei dem die Besucher auch auf die botanischen Besonderheiten am Wegesrand aufmerksam gemacht werden. Treffpunkt ist vor dem Seußlitzer Schloss.

Auf der gegenüberliegende Elbseite findet am 19. Mai der Spaziergang unter dem Motto „Neuhirschstein – Sehen und Erleben“ statt. Treffpunkt zu dieser Veranstaltung der Gemeindeverwaltung ist 9.30 auf dem Parkplatz am Ortseingang Neuhirschstein. Für diese Sieben-Kilometer-Wanderung erwartet sie

Anmeldungen unter gemeinde@hirschstein.de oder unter der Telefonnummer 035266 8180.

Von Axel Kaminski

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