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Oschatz Für Bienen schwärmen
Region Oschatz Für Bienen schwärmen
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17:47 01.05.2013
Gerhard Botz, Gerhard Spindler und Christoph Senkel (v.l.) bei den Bienen des Vereins "Erich Billert" in Oschatz. Quelle: Sven Bartsch

"Wir suchen seit drei Jahren einen Nachfolger für unseren 80-jährigen Imker Gerhard Botz. 28 Jahre hat er im Verein die Arbeit mit den Bienen übernommen und viele Kinder an die Arbeit eines Imkers herangeführt. Und es kann gar nicht anders sein: Er ist und bleibt mit Leidenschaft Imker", so Christoph Senkel. Aber nun übernimmt Gerhard Spindler aus Lonnewitz das Amt des Bienenzüchters im Verein. Wenn er erzählt, ist deutlich zu spüren, wie sehr es ihm die Arbeit mit den Bienen angetan hat. Seit 1978 ist diese Freizeitbeschäftigung ein Ausgleich für seine Arbeit als Diplom-Ingenieur für Informationselektronik.Gelernt hat Spindler (61) die Imkerei von seinem Schwiegervater (ehemals Imkermeister) sowie auf der Agraringenieurschule bei Bernburg, und so legte er sich in dem genannten Jahr drei Völker zu. Sein Bienenhaus habe er aus einer Tischlerei in Dahlen. "Aber zur damaligen Zeit hat es schon eine Weile gedauert, bis ich es hinbekam." Der Wanderwagen später sei von den Obstbauern in Dürrweitzschen gekommen. Mit ihm sei es zuerst ins Kern- und Steinobst der Obstbauern gegangen und später in den Raps im Norden. Und in Frankfurt hätten sich die Bienen in Akazien tummeln können. Mit den Bauern habe es immer eine gute Zusammenarbeit gegeben. "Die haben meinen Wagen einfach an ihre Zugmaschine dran gehangen und so von einem Ort zum nächsten gebracht." Zwischenzeitlich habe er mit gesundheitlichen Problemen kämpfen müssen. Als das überstanden gewesen sei, habe er sich wieder drei Völker angeschafft. Und er habe erneut lernen müssen, denn in der Imkerei hatte sich nach der Wende so einiges verändert. "Geholfen hat mir mein Haus- und Hoftischler Horst Thomas aus Oschatz." Christoph Senkel ist stolz, dass er dem Neuen ein Bienenhaus zur Verfügung stellen kann, das den neuesten Anforderungen entspricht. "Hier gibt es schon Magazin-Beuten." Die "Billertschen" Bienen kommen nicht nur den Vereinsmitgliedern zugute, sondern auch dem angrenzenden Gelände mit dem Damwild. Die Bestäubung der Bäume übernehmen die Bienen gleich mit. © Kommentar Gabi Liebegall

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