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Oschatz Für Platsch kein Rettungsring um jeden Preis
Region Oschatz Für Platsch kein Rettungsring um jeden Preis
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16:53 15.10.2013

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Einen Rettungsring um jeden Preis soll es jedoch nach Meinung der anderen Fraktionschefs im Stadtrat nicht geben.

Rainer Horbas, FDP: Wir Stadträte haben uns die Zahlen zum Platsch angeschaut. Die Geschäftsführerin Frau Kübler hat bereits viel bewegt und optimiert. Weitere Kosteneinsparungen sind nicht möglich. Wenn die Besucherzahl in den nächsten Jahren nicht deutlich steigt, müssen wir über ein teilweises Ausstiegs-Szenario nachdenken. Zum Beispiel könnten Freibad und Saunen erhalten und das überdachte Erlebnisbad mit seinen hohen Kosten geschlossen werden.

Thomas Schneider, Linkspartei: Wir wollen den Zuzug von Einwohnern in unsere Stadt fördern und die Lebensqualität in Oschatz erhöhen. Dafür ist das Freizeitbad wichtig. Wir müssen aber auch schauen, was wir uns leisten können. Aus unserer Sicht kann es keine Alternative sein, für den Erhalt des Bades die Elternbeiträge für Kindertagesstätten oder andere Gebühren ins Unermessliche zu steigern. Ziel muss es sein, dass die Oschatzer sagen: Das ist unser Platsch-Bad. Und auch die Vereine sollten das Bad mehr nutzen. Denn das Platsch ist nicht das Bad des Stadtrates, sondern der Oschatzer.

Günter Staffe, Freie Wähler: Wenn es uns nicht gelingt, mehr Leute ins Platsch zu bringen, dann müssen wir uns langfristig Gedanken machen, wie wir das Bad vom Markt nehmen. Es darf aber keinen Schnellschuss geben. Alle Konsequenzen müssen abgewogen werden. Denn wenn das Platsch verschwindet, hat Oschatz eine Attraktion weniger. Da hängt ja zum Beispiel auch das Europäische Jugendcamp mit dran.

David Pfennig, Grüne/SPD: Das Bad ist absolut wichtig für unsere Stadt. Das sage ich auch als Vater von kleinen Kindern. Das Bad lebt aber davon, wie es genutzt wird. Jeder Oschatzer geht im Durchschnitt nur einmal pro Jahr ins Platsch. Er müsste aber sechsmal im Jahr Eintritt bezahlen, damit sich der Zuschuss aus der Stadtkasse im Rahmen hält. Die Oschatzer sind deshalb gefordert, dieses Angebot öfter zu nutzen, damit das Platsch-Bad langfristig erhalten werden kann.

Frank Hörügel

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