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"Für uns ein Stück Zuhause"

"Für uns ein Stück Zuhause"

Auf einen musikalischen Höhepunkt können sich Fans der Band "The Firebirds" freuen. Die fünf Musiker sind in der Region bekannt. Die OAZ sprach mit Konrad Schöpe, dem Bassisten.

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"The Firebirds", wie man sie kennt: Schwarz-weiße Kleidung und eine Elvis-Tolle. Morgen treten die Musiker möglicherweise in neuer Kleidung auf, verriet Konrad Schöpe (hinten r.) im Gespräch mit der Oschatzer Allgemeinen.

Quelle: Band

Frage: Sie sind alle Sachsen, geben in der ganzen Welt Konzerte, aber so oft, wie Sie in der Region Oschatz auftreten, gibt es das wahrscheinlich anderswo nicht in dieser Form, oder?

 

Konrad Schöpe: In dieser Formation gibt es unsere Band seit 20 Jahren. Und ganz sicher über zehnmal durften wir zum Stadtfest in Mügeln auftreten. Das ist kein Zufall: Dorthin, wo es uns gefällt, kommen wir immer wieder.

 

Was ist das Besondere bei Ihren Auftritten in der "Provinz", zu der unsere Gegend nunmal eher zählt als zu Großstädten?

 

Wir haben jährlich permanent Termine. Aber wenn wir zum Beispiel aus Berlin nach Leipzig oder Oschatz kommen, ist das für uns ein Stück Zuhause.

 

Können Sie sich noch an ihren ersten Auftritt in Oschatz erinnern?

 

Wenn mich nicht alles täuscht, war das der Auftritt aus Anlass der Platsch-Bad-Eröffnung, und das war im April 1998.

 

Wenn Sie an Oschatz oder Mügeln denken, was fällt Ihnen als erstes ein?

 

Das Publikum, das so herzerfrischend reagieren kann, zum Beispiel wenn wir die Besucher animieren mitzusingen. Das geht aber oft auch von ganz allein. Die Leute lassen sich gern anstecken. Und noch etwas: Die Oschatzer können froh sein, dass sie eine so schöne Stadthalle haben. Da macht das Auftreten schon Spaß.

 

Was sagen Sie zu dem Begriff Routiniers im Zusammenhang mit Ihrer Band, den Firebirds?

 

Der Begriff hat so einen Beigeschmack. Wir wollen gar nicht, dass er auf uns zutrifft. Wir sind auch noch nach 20 Jahren vor jedem Konzert aufgeregt. Unser Vorteil ist, dass wir uns bereits seit Schulzeiten kennen. Wir haben damals eine Schulband gegründet.

 

Was schätzen Sie am meisten an Ihrem Team?

 

Dass wir uns von Anfang an einig waren, uns selbst zu managen. So sind wir selbstbestimmt und tun das, was wir möchten. Wir brauchen auch keine Checkliste, sondern gehen auf die Bühne und fangen an. Die Verständigung klappt über Blicke und Gesten. Das muss vor allem am Anfang funktionieren, wenn wir das Publikum ansprechen. Das macht wirklich jedes Konzert spannend.

 

Wer hatte die Idee mit den schwarz-weißen Anzügen?

 

Das weiß ich nicht mehr. Die Sachen waren bisher unser Markenzeichen. Aber nach 20 Jahren haben wir uns nun für andere Anzugfarben entschieden - und zwar anthrazit und türkis. Aber eines wird sich nicht verändern: Die Firebirds wird es nie als T-Shirt-Rocker geben, sonder immer klassisch - Anzug-Rocker eben. Bisher sind wir damit immer gut gefahren. Wir freuen uns sehr auf das Konzert in Oschatz. Fragen: Gabi Liebegall

Gabi Liebgall

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