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Oschatz Für viele Projekte reicht das Geld nicht
Region Oschatz Für viele Projekte reicht das Geld nicht
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17:02 08.01.2013

Auf der anderen Seite müssen kommunale Aufgaben abgearbeitet werden und es gibt viele Erwartungen der Bürger. In seiner Neujahrsrede skizzierte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar den Oschatzer Weg für 2013. Hier die Zitate aus seiner Neujahrsrede:

Seit Januar musste auch unsere Verwaltung auf die doppische Buchführung umstellen und unser Haushaltsplan hat dadurch eine völlig neue Struktur bekommen. Obwohl wir dies eigentlich blödsinnig finden, haben wir die Umkrempelung des Haushaltssystems durchgeführt.

Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir mit dem Jugendstadtrat zusammen an der Spielplatzkonzeption weiter arbeiten können. Mal sehen, ob wir das Geld noch irgendwie zusammenbekommen.

Eigentlich wollten wir dieses Jahr auch die Venissieuxer Straße bauen, wollen im Schmorkauer Bürgerhaus die Fenster erneuern und eigentlich braucht auch die Turnhalle Nord eine neue Beleuchtung. Eigentlich gehört an diese Stelle auch die Straßenbeleuchtung, ein durchaus ergiebig zu diskutierendes Thema... Doch für diese ganzen Maßnahmen reicht das Geld der Stadt in diesem Jahr nicht aus.

Etwas Tiefbau gibt es in diesem Jahr doch. Die Körnerstraße südlich der Bundesstraße 6 haben wir eingeplant und die Riesaer Straße sowie die Wermsdorfer Straße, an deren Finanzierung wir uns beteiligen, werden fertig gebaut. Oberflächenbehandlungsmaßnahmen zur Lebensverlängerung einiger Straßen haben wir ebenfalls im Haushalt. Wir bauen das Feuerwehrgerätehaus zu Ende, dies ist lebensnotwendig für unsere Stadt.

Von großem Interesse ist ebenfalls der Busbahnhof, den wir nach jahrelangen Verhandlungen mit Behörden, dem Landkreis und den Aufsichts- und Förderbehörde gekauft haben, werden wir gemeinsam mit dem Landkreis mit 100-prozentiger Förderung selbst bauen. Und da es so viele Menschen glücklich zu machen scheint, werden wir auch ein Klo dazu bauen.

Die mager besuchten Veranstaltungen, nicht nur die oft zitierte Mode-nacht und der Fasching, sind meinem Empfinden nach ein Wertewandel in der Gesellschaft. Zum Ausgehen zu einer Veranstaltung wird weniger ausgegeben, nicht nur hier in der Stadthalle, sondern überhaupt.

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