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Fußballhappen: Oschatzer dominieren Döbelner Turnier

Fußballhappen: Oschatzer dominieren Döbelner Turnier

Viele Tore, spannende Zweikämpfe, hart arbeitende Tormänner - der Fußball-Vormittag am letzten Sonntag bot den Fans des Ballsports einen Korb voller Fußballhappen, einer schmackhafter als der andere.

Wenn die D-Junioren das Leder treten, dann wird's spannend. Gewinner ist der Beste im Turnier und der hieß am Sonntag FSV Oschatz. Beste Mannschaft aus dem Altkreis wurde Gastgeber Döbelner SC mit der ersten Mannschaft. Das Team erspielte sich den Bronze-Platz.

 

Mit zehn Mannschaften in der Aufstellung geriet die Gruppenphase zum Mammutprogramm, doch von Langeweile keine Spur. Durch die Bank weg gelang es den Nachwuchsspielern ihr Publikum zu fesseln, manch einer versprühte mit dem Ball einen Zauber, durch den das Zuschauen zum Augenschmaus wurde. Manchmal war Fortuna zum richtigen Zeitpunkt an Ort und Stelle, etwa als der SV Ostrau 90 im Gruppenspiel gegen BSC Freiburg II mit dem Schlusspfiff das 2:2-Unentschieden rettete. Fortuna Chemnitz hatte indes gegen FSV Oschatz keine Chance: Nach einer Minute hatten die Oschatzer bereits zwei Tore ins Chemnitzer Netz gemeißelt. Fortuna, immer wieder arg in die eigene Hälfte gedrängt, fand erst nach vier Minuten den Weg zum Oschatzer Tor, das aber wie vernagelt schien. Erst klärte der Pfosten, dann der Schlussmann, schließlich ging der Ball ins Aus. Ein straffer Schuss ins obere Eck sowie ein klasse ausgeführter Freistoß setzten Fortuna mit dem 0:4 und 0:5 den letzten Stoß.

 

Noch bitterer erwischte es die Ostrauer: Im Kurzzeit-Derby gegen Döbelner SC I kassierte die Mannschaft mit einem 0:6 eine herbe Schlappe. Zwei Minuten gespielt - zwei Tore für Döbeln; eine Ecke erhöht das Punktekonto auf 0:3 (6.). Ostrau kam aus der eigenen Hälfte kaum heraus, wurde immer wieder in die Defensive gezwungen, um weitere Nackenschläge zu vermeiden. Vergeblich. Folglich sahen die Jahnataler die Statistik an diesem Tag eher von unten, wurden Neunter vor der zweiten Mannschaft des Döbelner SC.

 

DSC I indes hatte sich mit dem zweiten Platz in Gruppe A für die Platzierungsrunde qualifiziert, neben den souveränen Oschatzern sowie den Kickern aus Hohenstein-Ernstthal und Zabeltitz. Döbelns Halbfinalgegner hieß aber Oschatz und der war an diesem Tag einfach zu stark: Vom Punkt weg konzentriert spielte der FSV die Döbelner Abwehrreihen aus und traf zum 0:1 (1.). Ein Abspielfehler der Gastgeber leitete das 0:2 (2.) ein. In der 4. Minute verhinderte der Pfosten den dritten Treffer, doch er fiel Sekunden später, als der Torwart bei einem Angriff stürzte, die Döbelner Abwehr klären wollte und dadurch unbeabsichtigt den Ball ins Netz beförderte. Mitte der Spielzeit hatte Döbeln seine erste nennenswerte Chance, doch der Schlussmann klärte. Ein straffer Schuss ins obere Toreck ließ die Döbelner Fans schließlich jubeln: 1:3. Nur nicht lange und die Oschatzer setzten mit dem 1:4 erneut eine Marke. Das 2:4 nur Makulatur, Döbeln verpasste das Finale, konnte aber noch auf Bronze spekulieren.

 

Im kleinen Finale trafen sie schließlich auf Zabertitz, die im Halbfinale gegen Hohenstein-Ernstthal den kürzeren zogen und ausgeruht aus der Kabine kamen. Und tatsächlich sah es lange nach einer erneuten Niederlage für die Gastgeber aus; früh hatte der Gegner zum 1:0 getroffen und verwaltete den Vorsprung souverän. Nach Freistoß erlöste der DSC seine Fans und schaffte den Anschluss (6.). Das Spiel endete 1:1, das Neunmeter-Schießen musste die Entscheidung bringen. Vor allem dank seines hervorragend haltenden Torwarts konnten die Döbelner die Partie doch noch für sich entscheiden.

 

Der FSV Oschatz ließ es im Finale so weit erst gar nicht kommen: In der letzten Spielminute schlossen die Gäste ein präzise ausgeführtes Passspiel aus der linken Ecke mit dem 1:0 ab. A. Krieger

 

Ergebnis: 1. FSV Oschatz, 2. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal, 3. Döbelner SC I, 4. FV Zabeltitz, 5. Lommatzscher SV, 6. VfB Fortuna Chemnitz, 7. BSC Freiberg I, 8. BSC Freiberg II, 9. SV Ostrau 90, 10. Döbelner SC II

Antje Krieger

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