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Gala des SHV Oschatz in Westfalen

Gala des SHV Oschatz in Westfalen

Mit einer unglaublichen Energieleistung spielten die Oschatzer den SV Union Halle 92 in Westfalen glatt mit 22:42 (18:21) an die Wand.

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Die Gelb/Schwarzen sind in Halle/Westfalen nicht zu stoppen. Eindrucksvoll revanchiert sich der SHV Oschatz für die Heimniederlage vom September 2011 (Bild). Allein Carmen Schneider (Nr. 21) erzielt in Halle 15 Treffer. Aber auch Ivana Vujica (Nr. 22) und Anja Heine (Nr. 14) können mit der gesamten Mannschaft überzeugen.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Von Kerstin Staffe

 

 

 

Fast konnten einem die Hallenser leid tun, denn schön war es vor 120 Zuschauern für die Heimsieben sicher nicht. Ganze vier (!) Tore wurden in der zweiten Halbzeit erzielt. Zu Spielbeginn gab es ein ständiges Hin und Her in der Trefferfolge, und doch war hier schon ein wesentlicher Unterschied zu sehen. Während für den SHV Ludwig, Häußler, Schneider und Vujica trafen, war es bei Halle zunächst einzig Sina Speckmann, die für Torgefahr sorgte. Bis zur 14. Minute blieb das Spiel ausgeglichen, dann gelang die erste Zwei-Tore-Führung für die Gäste zum 8:10. Die SHV-Abwehr stabilisierte sich zusehends und stellte sich auf die Würfe aus dem Rückraum ein. Diese landeten immer öfter im Block, und dann ging die Post zum Konter ab. "Es gab nur in der Anfangsphase kleinere Abwehrschwächen, ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Das war eine Top-Leistung meiner Mannschaft", strahlte Jana Delor nach dem sensationellen Ergebnis. Mannschaftsleiterin Ina Günthel war verhindert und fragte gar per SMS nach, ob sich der Ergebnismelder vielleicht vertippt hatte - so unglaublich klang der Vorsprung am Ende. Beim 17:18 (27. Minute) war letztmalig der Anschlusstreffer für Halle gefallen. Den Ausgleich verhinderte Sarah Eichhorn, die einen absolut freien Wurf von der rechten Außenseite parierte und im Gegenzug war der SHV wieder zwei Tore weg. Durch zwei unnötige Frustfouls dezimierten sich die Gastgeber kurz vor der Pause selbst.

Der SHV kam mit einer wesentlich deutlicheren Körpersprache als die Einheimischen zurück aus der Kabine und nutzte seine zweifache Überzahl, um den Vorsprung gleich zu Beginn auszubauen. Kleiner Wermutstropfen: Sina Speckmann traf trotz Unterzahl zum 19:22. Im weiteren Verlauf der zweiten Spielhälfte gab es in der 35.Minute Treffer 20 von Speckmann, einen verwandelten Strafwurf von Sommer zum 21:29 in der 43. und dann den 22. Treffer für Halle in der 58. Minute. Jeweils davor und danach traf der SHV fast nach Belieben. Die SHV-Deckung stand felsenfest und blockte die Würfe gleich reihenweise selbst ab. Kam doch mal einer aufs Tor, war Sarah Eichhorn glänzend aufgelegt und parierte von außen, aus dem Rückraum und auch vom Punkt! Und im Gegenzug traf der SHV. Zwischen der 43. und 48. Minute gab es eine dreifache kurze Deckung gegen die Oschatzer, die den Spielfluss merklich eindämmte. Genützt hat es dem SV Union nicht, da die individuellen Fähigkeiten der Oschatzer auch im Spiel eins gegen eins heute besser zum Tragen kamen. Sehenswert war der Sprint über das gesamte Spielfeld von Nicole Natzschka. Ihr gelang es, einen Konter der Gastgeber noch abzulaufen und den Ball wegzuspielen. Dann war die Gegenwehr endgültig gebrochen, und die SHV-Spieler trafen fast mit jedem Wurf. Dabei machten es ihnen beide Torfrauen der Gäste, die offenbar einen rabenschwarzen Tag erwischten, relativ leicht. Technische Fehler und Fehlwürfe der Gastgeber ergaben immer wieder Gegenstoßsituationen für die Oschatzer, die dankbar angenommen wurden. Großer Jubel beim mitgereisten Anhang, als Carmen Schneider mit ihrem insgesamt 15. Treffer zum 21:40 einnetzte. "Da hat sich die weite Fahrt mehr als gelohnt. Wir sind stolz auf unsere Mädels", sprach SHV-Fan Hannelore Naumann aus, was allen mitgereisten Oschatzer Handballfreunden auf der Zunge lag.

Oschatz: Miersch, Eichhorn; Heine (3), Schneider (15 /3), Vujica (8), Wiersma (1), Häußler (2), Ludwig (3), Ganske (4/3), Böhm (2), Natzschka (2), Staffe.

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