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Ganz klare Rollenverteilung

Ganz klare Rollenverteilung

TSV 1862 Radeburg 39:12 (18:5). Im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause hatten die Frauen der zweiten Vertretung der SG Oschatz/Riesa die Mannschaft aus Radeburg zu Gast.

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Anke Friedrich (Nr. 9) ist, wie gegen die Sportfreunde aus Dresden, auch von den Frauen des TSV Radeburg nicht zu bremsen und kann 13 Treffer erzielen.

Quelle: Dirk Hunger

SG Oschatz/ Riesa II. Obwohl die Gäste zurzeit einen Platz im Tabellenkeller eingenommen haben, wollten die Gastgeberinnen konzentriert in die Partie gehen.

 

Dieses Vorhaben gelang auch sehr gut. In der sechsten Minute stand bereits ein 4:0 an der Anzeigetafel, bevor den Spielerinnen aus Radeburg der erste Treffer zum 5:1 (8. Minute) gelang. Die Heimsieben stand sehr beweglich und energisch in der Abwehr, ohne sich in die Gefahr von progressiven Strafen zu begeben. Die beiden Herren in Schwarz arbeiteten unauffällig und ohne störenden Einfluss auf das Spielgeschehen. Das war sehr angenehm anzusehen. So konnte sich die SG-Mannschaft in dieser Begegnung darauf konzentrieren, das eigene Spiel zu machen. Lediglich die Versuche der Gäste, die Begegnung langsamer zu gestalten, um das Ergebnis überschaubar zu halten, störten den Rhythmus. Mit einer vorgezogenen Spielerin konnte der Aufbau des TSV-Teams immer wieder erfolgreich gestört werden. Unbeirrt zogen die Einheimischen Tor um Tor davon. Daran änderte sich auch nichts, als kräftig durchgewechselt wurde. Allen Spielerinnen sollten längere Einsatzzeiten und damit mehr Spielpraxis gegeben werden. Immer wieder gelangen vorzeitige Ballgewinne, aus denen schnelle Gegentore erzielt werden konnten. In der 24. Minute wurde mit dem Zehn-Tore-Vorsprung zum 14:4 der erste Meilenstein in der Partie erreicht. Beim Stand von 18:5 ging es in die Kabinen.

 

Nach dem Pausentee setzte das Team der SG Oschatz/Riesa seinen Weg weiter fort. In der 45. Minute gab es beim 28:8 einen sehr beruhigenden 20-Tore-Vorsprung. Trotzdem wurde die Mannschaft durch die Trainer aufgefordert, weiter "am Ball" zu bleiben, nicht nachzulassen und so an der Verbesserung des Torverhältnisses zu arbeiten. Zwar gab es in dieser Phase Schwankungen in der Effektivität, aber der weitere Ausbau des Vorsprunges ging unaufhaltsam voran. In der 54. Minute war der 35:10-Zwischenstand erreicht.

 

Erfolgreichste Spielerin der Begegnung war wieder einmal Anke Friedrich, die insgesamt 13 Treffer, davon elf Feldtore, erzielte. Zum 40. Treffer hat es am Ende aber nicht mehr gereicht. Das lag wohl auch an den immer noch verpassten 20 Tormöglichkeiten und einigen technischen Fehlern. Von den zahlreichen Zuschauern gab es nach dem Schlusspfiff den verdienten Applaus.

 

Nach dieser Begegnung konnte auch die erste SG-Vertretung in der Verbandsliga Ost ihren ersten Tabellenplatz mit einem 28:13-Sieg gegen die TBSV Neugersdorf weiter festigen. Diese SG-Mannschaft hat in dieser Saison bisher jede Begegnung gewonnen und besitzt zurzeit 22:0 Punkte.

 

Oschatz/Riesa: Katja Buschmann; Mandy Böhm (1), Christin Fiddecke (3), Anke Friedrich (13/2), Lisa Frost (1), Ulrike Kühne (6/1), Lisa-Marie Krille, Anne Lehmann (10), Daniela Plockstieß (3), Anna Schimank (1), Wibke Schneider (1).

Jens Fiddecke

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