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Garten-Eisenbahn im Oschatz-Park abmontiert

Garten-Eisenbahn im Oschatz-Park abmontiert

Elf Mitglieder des Fördervereins der Landesgartenschau Oschatz 2006 haben am traditionellen Herbstputz im O-Park teilgenommen. Während in den Vorjahren bei den Arbeitseinsätzen im Frühjahr oder Herbst viel für die Werterhaltung und Verschönerung des bei den Oschatzern und ihren Gästen beliebten Areals getan wurde, stellten sich die Fördervereinsmitglieder diesmal einer traurigen Aufgabe.

Oschatz.

 

 

 

 

Sie bauten die Gleise und Gebäude des Mini-Nachbaus der Schmalspurstrecke des "Wilden Robert" zwischen Oschatz und Mügeln zurück. "Dieses Areal im O-Park wurde in der Vergangenheit mehrfach durch Vandalismus beschädigt und auch teilweise immer wieder zerstört. Deshalb gibt es den Entschluss, dieses Stück wieder zurückzubauen", erklärt Holger Mucke vom Vorstand des Fördervereins. Die Mitglieder des Vereins stimmt diese Aufgabe traurig, denn die Garteneisenbahn war vor allem bei den jüngsten Besuchern des Oschatz-Parkes der Renner. Trotzdem wurde der Schotter des Gleisbettes entfernt, die Gleise demontiert und auch Mininachbauten von Bauwerken entfernt. Da Teile der Bahn noch gut in Schuss waren, verpackten die Teilnehmer des Arbeitseinsatzes alles für eine Einlagerung bei der Lebenshilfe, die den O-Park betreibt. Was damit geschehen wird, ist ungewiss. Aus dem kleinen Teilstück, wo die Bahn bisher stand, soll eine Grünanlage werden.

Besonders schwer fiel es Rolf Schneider, bei den Arbeiten mitzuwirken. Denn der Oschatzer hatte beim Aufbau der Minibahn im Vorfeld der Landesgartenschau 2006 viel Herzblut investiert und musste nun ansehen, wie alles wieder abgebaut wurde. "Es ist Jammerschade, dass wir heute die Bahn demontieren. Es fehlt etwas", bemerkte Fördervereinsmitglied Wilfried Queißer traurig nach der Arbeit.

Insgesamt konnten die elf Aktiven vom Förderverein Landesgartenschau bei ihrem Arbeitseinsatz am vergangenen Sonnabend viel schaffen. Mit einigen Helfern mehr, hätte jedoch auch ein größeres Arbeitspensum bewältigt werden können. Bärbel Schumann

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