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Geist von Luther in Oschatz

Geist von Luther in Oschatz

Martin Luther ist zwar schon seit 467 Jahren tot, doch am letzten Septemberwochenende soll der Geist des großen Reformators in Oschatz wieder lebendig werden.

Oschatz.

Der evangelisch-lutherische Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz organisiert vom 26. bis 28. September seine diesjährige zentrale Veranstaltung zum Jahresthema "Reformation und Politik" der Lutherdekade in der Oschatzer St. Aegidienkirche.

 

"Der Veranstaltungsort sprang ja förmlich ins Auge, wenn es um das Verhältnis zwischen Politik und Kirche geht. Zum einen gibt es in Oschatz die räumliche Nähe zwischen Rathaus und St. Aegidienkirche. Und zum anderen ist hier auch die inhaltliche Nähe da - ein sehr gutes Miteinander von Kommune und Kirche", sagt Christof Jochem. Der Oschatzer Pfarrer ist in der Vorbereitungsgruppe des Kirchenbezirkes engagiert, die mit den Veranstaltungen Ende September nicht nur auf Luther, sondern gleichzeitig auf das 475-jährige Bestehen der Landeskirche Sachsens hinweisen möchte. "Wir bündeln das an einem Wochenende", sagt Jochem. Die Bedeutung dieser Tage vergleicht er mit dem Landeserntedankfest, das 2008 in Oschatz stattfand.

 

Für die beiden Gottesdienste und den Festvortrag konnten die Organisatoren hochkarätige Prediger und Redner gewinnen (siehe Kasten). Günther Beckstein als ehemaliger bayerischer Ministerpräsident und derzeit Vizepräses der EKD-Synode dürfte auch Nichtchristen ein Begriff sein.

 

Mit der Predigt der Grünen-Landtags- abgeordneten Annekathrin Giegengack wird es am 28. September zudem ein Novum geben. "Das dürfte die erste politische Kanzelrede in Oschatz sein", sagt Jochem.

 

Der Startschuss für die Reformation in Oschatz erfolgte vor 475 Jahren, am 15. August 1539. An diesem Tag begann die Visitation von Oschatz und Umgebung. Für die Einwohner der Stadt war das aus Kirchensicht ein wichtiges Ereignis. Denn die Oschatzer seien bis dahin vom Herzog Georg bedrängt und auch gemaßregelt worden. Bereits sechs Jahre zuvor hatte Luther deshalb ein Trostschreiben an etliche Bürger der Stadt Oschatz gerichtet.

Frank Hörügel

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