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Oschatz Gelbweizen am Oschatzer Hutberg entwickelt sich prächtig
Region Oschatz Gelbweizen am Oschatzer Hutberg entwickelt sich prächtig
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15:58 18.06.2014
Müller Dr. Thomas Rolle (l.) und Biobauer Axel Heinze prüfen die Qualität des Gelbweizens auf einem Feld am Hutberg. Quelle: Dirk Hunger

Die Körner sind bilderbuchmäßig ausgebildet." Rolle ist Geschäftsführer der gleichnamigen Mühle in Waldkirchen bei Chemnitz. Reichlich drei Wochen vor der Ernte ist er nach Oschatz gekommen, um sich vor Ort ein Bild von der Qualität des Gelbweizens zu machen.

Diese uralte Weizenart baut der Kreischaer Biobauer Axel Heinze auf einem reichlich fünf Hektar großen Feld zwischen Hutberg und Flugplatz an, das er im 14. Jahr vollbiologisch bewirtschaftet. Gelbweizen verleiht dem Mehl eine gelbliche Farbe, ist geschmacksintensiver als herkömmliches Weizenmehl und zur Zeit noch ein Nischenprodukt in der Biobranche. Heinze hofft in diesem Jahr auf einen Ertrag von rund 20 Tonnen. Seinen Gelbweizen wird er in der Rolle-Mühlen mahlen lassen.

Wenn die Pläne des Kreischaers aufgehen, dann können die biobewussten Verbraucher in der Region Oschatz das Gelbweizen-Mehl noch in diesem Jahr vor Ort kaufen. "Bis zum Jahresende wollen wir unseren Hofladen aktivieren", kündigt der Kreischaer an. Vielleicht können zu Weihnachten schon die ersten gelben Pfannkuchen und Hefezöpfe mit Mehl aus Oschatzer Gelbweizen gebacken werden. Frank Hörügel

www.herbst-hof.de und www.rolle-muehle.de

Frank Hörügel

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