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Oschatz Gemeinde Cavertitz bewirbt sich um Spenden für Spielplatz
Region Oschatz Gemeinde Cavertitz bewirbt sich um Spenden für Spielplatz
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06:00 16.06.2017
Dicht umlagert sind die Spielgeräte in Bucha bei der Kindertagsfeier 2015 Quelle: Archiv: Dirk Hunger
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Bucha

In der jüngsten Ratssitzung informierte Bürgermeisterin Christiane Gürth (Parteilos) darüber, dass sich die Gemeinde mit dem Spielplatz in Bucha für die Fanta-Spielplatzinitiative bewirbt. Die Antragsunterlagen seien eingereicht worden. Die Abstimmung im Internet laufe vom 10. Juli bis zum 10. August.

Bereits im vergangenen Jahr stand für die Teilnehmer des Votings ein Spielplatz aus dem Gemeindegebiet zur Wahl. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental, das Träger des Schullandheimes und des Bungalowdorfes in Olganitz ist, hatte sich mit dem Spielplatz am See beworben. Wie die ebenfalls angemeldeten Plätze in Limbach, Naundorf und Wellerswalde hatte die Zahl der abgegebenen Stimmen nicht für einen Platz unter den ersten Hundert gereicht. Im Landkreis Nordsachen gab es im vergangenen Jahr zwei Gewinner bei dieser Aktion: Der Rackertreff an der Schafswiese im Jesewitzer Ortsteil Bahnhof und der Teichspielplatz im Belgern-Schildauer Ortsteil Probsthain erhielten jeweils 1000 Euro.

Trotzdem es für kleine Kommunen schwer sein dürfte, so viele Klicks aufzubringen wie Initiativen in Großstädten, hat man sich in Cavertitz für die Bewerbung entschieden. „Der Aufwand ist relativ gering“, betonte die Bürgermeisterin. „Wir hatten im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung im Mai darüber diskutiert, ob wir uns mit Bucha oder Lampertswalde bewerben sollten“, erläutert Gürth. Für Bucha habe gesprochen, dass für den Spielplatz am Mühlteich ohnehin Geld im Haushalt der Gemeinde eingeplant sei. „Es gibt dafür aber noch kein Projekt“, stellte die Bürgermeisterin klar. Für die Bewerbung bei der Getränkehersteller-Initiative sei das auch nicht erforderlich. So hänge einiges davon ab, welche Forderungen der TÜV aufstellen werde, wenn er das Gelände in diesem Jahr prüfen werde. Ein weiterer Punkt, der Bucha beim Voting helfen könnte, sei die überörtliche Bedeutung dieses Spielplatzes. „Er liegt an der Radroute, die Leipzig mit dem Elberadweg verbindet und ist dabei als Rastplatz für Familien mit Kindern gut geeignet“, erläutert die Bürgermeisterin. Es gibt also die leichte Hoffnung darauf, dass auch Teilnehmer von außerhalb für Bucha votieren.

Die Spielplätze seien auch ohne diese Fördermöglichkeit im Blickpunkt von Verwaltung und Gemeinderat. In Außig und Sörnewitz habe man inzwischen vorzeigbare neue Anlage. In Schöna habe man in diesem Jahr zwei neue Federwippen-Tiere aufgestellt. Wenn man die eigenen, für Bucha eingeplanten Haushaltsmittel noch mit Preisgeld aufstocken könnte, wäre das sehr hilfreich.

Prämiert werden in diesem Jahr die Bewerber, die beim Voting auf den Plätzen 1 bis 150 liegen. Insgesamt stehen nach Angaben der Initiative 198 500 Euro Preisgeld zur Verfügung. Für Platz 1 gibt es 10 000 Euro.

Von Axel Kaminski

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