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Oschatz Gemeinde Cavertitz rechnet mit weniger Gewerbesteuern
Region Oschatz Gemeinde Cavertitz rechnet mit weniger Gewerbesteuern
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14:11 14.03.2018
Es wird weiter investiert in Cavertitz: Nach dem Abriss neben der Feuerwehr wurden Planungsleistungen für den Neubau vergeben. Quelle: Axel Kaminski
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Cavertitz

Als das „wichtigste Arbeitspapier“ der Gemeinde hat die Cavertitzer Bürgermeisterin Christiane Gürth (parteilos) den Haushalts für 2018 bezeichnet. Zur Sitzung am Montag stimmten die Gemeinderäte bei einer Enthaltung mehrheitlich für die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan. Darin wird auch die Entwicklung der Steuereinnahmen widergespiegelt: Weil zuletzt Einnahmen aus Gewerbesteuern sanken, werden im neuen Haushaltsplan nicht mehr wie bisher 350 000 Euro an Steuern von Gewerbetreibenden angenommen, sondern 100 000 Euro weniger. Gemeinderat Andreas Barth (VÖG) wollte wissen, ob die gesunkenen Einnahmen etwas damit zu tun haben, dass Firmen die Gemeinde verlassen haben. „Es ist keiner weggegangen“, versicherte Kämmerin Ilona Kahle, „das hat oft damit zu tun, dass in den Firmen investiert wird und dann weniger Steuern gezahlt werden müssen.“ Deshalb plane man mit weniger Einnahmen. „Sollten doch mehr Steuern gezahlt werden – umso besser.“

Investiert werden soll 2018 etwa in den ersten Teil zur Gestaltung des Außengeländes an der Kindertagesstätte Cavertitz, in den Ersatzneubau der Brücke in Lampertswalde oder eine barrierefreie Bushaltestelle in Schöna. Außerdem geht es nach dem Abriss neben der Cavertitzer Feuerwehr mit Investitionen für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes an gleicher Stelle weiter: Dafür vergaben die Räte die ersten Planungsleistungen.

Von Jana Brechlin

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