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Oschatz Gemeinde Wermsdorf testet Elektroauto
Region Oschatz Gemeinde Wermsdorf testet Elektroauto
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00:16 19.09.2017
Katja Hannß vom Hauptamt und Bürgermeister Matthias Müller testen das Elektroauto. Quelle: Foto: Jana Brechlin
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Wermsdorf

Der Fuhrpark der Gemeinde Wermsdorf ist zeitweilig verstärkt worden: Derzeit können die Mitarbeiter der Verwaltung ein Elektroauto auf seine Alltagstauglichkeit testen. Der Energieversorger EnviaM stellt der Kommune für zwei Wochen einen BMW i3 zur Verfügung, die mit gelieferte mobile Ladesäule ist in der Garage installiert und versorgt das Fahrzeug mit neuer Energie.

An den Testwochen nehmen bis Ende Oktober 31 Städte und Gemeinden teil und können dafür ein Elektrofahrzeug nutzen. Die Wochen seien Teil des EnviaM-Programmes „Elektromobilität erfahren“, so Thilo Schröter, Leiter der Kommunalbetreuung bei dem Versorgungsunternehmen. Mit dem Programm wolle man das Thema Städten und Gemeinden näher bringen und erlebbar machen.

Für Fahrten im Gemeindegebiet praktisch

In Wermsdorf wird das Fahrzeug jedenfalls regelmäßig und häufig genutzt. „Durch die Automatikschaltung ist es besonders für Kontrollfahrten auf denen man häufig anhalten muss, sehr praktisch, weil man nicht ständig schalten muss und das Auto sehr wendig ist“, beschreibt Katja Hannß vom Hauptamt. Anfang nächster Woche steht ein Termin in Delitzsch an, ob sie dafür das Elektrofahrzeug nutzt, ist noch unklar. „Da muss man schon sehr genau überlegen, ob das mit der Reichweite passt oder ob wir vor Ort eine Ladesäule finden“, gibt sie zu bedenken.

Erstaunlich leise und schnell

Für Fahrten im Gemeindegebiet, die sich schnell auf 50 oder 60 Kilometer addieren könnten, sei der BMW ausreichend, Dienstfahrten nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz würde er damit nicht unternehmen, meint Bürgermeister Matthias Müller: „Als ich vorhin losgefahren bin, wurde eine Reichweiter etwas über 100 Kilometern angezeigt – das wäre mir zu knapp.“ Immer wieder erstaunlich sei jedoch, wie leise das Fahrzeug tatsächlich sei. „Man hört die Rollgeräusche und sonst nichts“, so Müller. Beim Beschleunigen und Überholen ziehe das Auto sofort an: „Das ist angenehm.“

Ein Umstieg ist nicht geplant

So bald wird die Gemeinde Wermsdorf nicht auf ein Elektroauto umsteigen. „Da kann die Entwicklung ruhig noch weitergehen und vor allem muss die Infrastruktur mit den Ladestationen besser werden“, ist man sich einig. Dazu komme, dass das Auto mit derzeit knapp 40 000 Euro auch nicht gerade günstig sei.

Von Jana Brechlin

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