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Oschatz Gemeinde Wermsdorf will Kontrollpraxis bei Falschparkern überdenken
Region Oschatz Gemeinde Wermsdorf will Kontrollpraxis bei Falschparkern überdenken
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13:11 26.04.2018
Nicht überall rund um Hubertusburg darf geparkt werden. Quelle: Dirk Hunger
Wermsdorf

Die Kulanz der Wermsdorfer Gemeindeverwaltung, die beim Konzert des Hoch- und Deutschmeister-Ensembles Ende Mai allen Parksündern die Knöllchen erlassen hat (wir berichteten), war zur jüngsten Gemeinderatssitzung noch einmal Thema. Bürgermeister Matthias Müller (CDU) hatte die großzügige Regelung damit begründet, dass die Ausschilderung der Parkplätze mit dem Veranstalter nicht richtig abgestimmt worden war und deshalb Konzertbesucher, die notgedrungen ihr Auto außerhalb gekennzeichneter Flächen abgestellt hatten, nicht die Konsequenzen dafür tragen sollten.

Gemeinderat Jörg Büchner (CDU) erinnerte daran, dass an besagtem Abend auch die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungswache zum Parken genutzt wurden. Zudem sei die ganze Infektionskurve – ein Straßenabschnitt entlang der Mauer zum Gelände von Hubertusburg – zugeparkt gewesen. „Das geht gar nicht“, so Büchner. Er verwies darauf, dass das Falschparken zugenommen habe, seit es auf dem Gelände einen kostenpflichtigen Parkplatz der Klinik gebe (wir berichteten). „Es sind oft deren Mitarbeiter und Besucher, die wild parken“, hat Büchner beobachtet. Kommen noch Veranstaltungen hinzu, werde der Platz selbst für Krankenwagen knapp.

„Rettungswege sind Rettungswege und müssen frei bleiben“, unterstrich Matthias Müller. Bisher fehlten allerdings schnelle Lösungen. Allein Bescheide an Falschparker zu verteilen, helfe nur begrenzt. „Von einem 15-Euro-Knöllchen unterm Scheibenwischer wird der Weg auch nicht frei“, gab der Bürgermeister zu bedenken. Wenn man konsequent sein wolle, bedeute das, dass falsch geparkte Autos im Auftrag der Gemeinde abgeschleppt werden müssten. Er kündigte an, die Praxis rund um die Kontrollen zu überdenken. Eine Möglichkeit sei, dazu auch externe Dienstleiter zu engagieren, so Müller.

Von Jana Brechlin

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