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Gemeinde Wermsdorf will Kontrollpraxis bei Falschparkern überdenken

Falschparker Gemeinde Wermsdorf will Kontrollpraxis bei Falschparkern überdenken

Die Kontrollen und ihre Konsequenzen bei Falschparkern in Wermsdorf haben im Gemeinderat zu Diskussionen geführt. Vor allem in der Nähe des Fachkrankenhauses und an Feuerwehrzufahrten sei das Wildparken ein Problem, so die Kritik eines Ratsmitgliedes. Bürgermeister Matthias Müller kündigte an, die Kontrollpraxis zu überprüfen.

Ärgerlich, wenn ein Knöllchen unterm Scheibenwischer klemmt.

Quelle: Andre Kempner

Wermsdorf. Die Kulanz der Wermsdorfer Gemeindeverwaltung, die beim Konzert des Hoch- und Deutschmeister-Ensembles Ende Mai allen Parksündern die Knöllchen erlassen hat (wir berichteten), war zur jüngsten Gemeinderatssitzung noch einmal Thema. Bürgermeister Matthias Müller (CDU) hatte die großzügige Regelung damit begründet, dass die Ausschilderung der Parkplätze mit dem Veranstalter nicht richtig abgestimmt worden war und deshalb Konzertbesucher, die notgedrungen ihr Auto außerhalb gekennzeichneter Flächen abgestellt hatten, nicht die Konsequenzen dafür tragen sollten.

Gemeinderat Jörg Büchner (CDU) erinnerte daran, dass an besagtem Abend auch die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungswache zum Parken genutzt wurden. Zudem sei die ganze Infektionskurve – ein Straßenabschnitt entlang der Mauer zum Gelände von Hubertusburg – zugeparkt gewesen. „Das geht gar nicht“, so Büchner. Er verwies darauf, dass das Falschparken zugenommen habe, seit es auf dem Gelände einen kostenpflichtigen Parkplatz der Klinik gebe (wir berichteten). „Es sind oft deren Mitarbeiter und Besucher, die wild parken“, hat Büchner beobachtet. Kommen noch Veranstaltungen hinzu, werde der Platz selbst für Krankenwagen knapp.

„Rettungswege sind Rettungswege und müssen frei bleiben“, unterstrich Matthias Müller. Bisher fehlten allerdings schnelle Lösungen. Allein Bescheide an Falschparker zu verteilen, helfe nur begrenzt. „Von einem 15-Euro-Knöllchen unterm Scheibenwischer wird der Weg auch nicht frei“, gab der Bürgermeister zu bedenken. Wenn man konsequent sein wolle, bedeute das, dass falsch geparkte Autos im Auftrag der Gemeinde abgeschleppt werden müssten. Er kündigte an, die Praxis rund um die Kontrollen zu überdenken. Eine Möglichkeit sei, dazu auch externe Dienstleiter zu engagieren, so Müller.

Von Jana Brechlin

Wermsdorf 51.2803708 12.940642
Wermsdorf
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