Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Gemeinderat Wermsdorf beschäftigt sich mit Eigenheimgebiet Reckwitz II
Region Oschatz Gemeinderat Wermsdorf beschäftigt sich mit Eigenheimgebiet Reckwitz II
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:50 03.07.2017
Bürgermeister Matthias Müller überreichte der neuen Schulleiterin von Wermsdorf, Kerstin Krause, zur Gemeinderatssitzung einen Blumenstrauß. Quelle: Foto: Lutz Abitzsch
Anzeige
Wermsdorf

Jetzt ist es offiziell, Kerstin Krause wird die neue Leiterin der Oberschule Wermsdorf. Bei der vergangenen Wermsdrofer Gemeinderatssitzung wurde sie von Bürgermeister Matthias Müller herzlich begrüßt. „Für mich ist die Besetzung der Stelle durch Frau Krause, die für die Gemeinde ,brennt’, ganz wichtig und ich bin sehr glücklich, dass sie für die Stelle gewonnen werden konnte“, freut sich der Wermsdorfer Bürgermeister. Vor etwa einem Jahr war die ehemalige Schulleiterin Ilona Dathe aus dem Dienst ausgeschieden, wurde die Stelle kommissarisch von der stellvertretenden Leiterin Dagmar Jakubeit geführt.

Weiter wurde mit besonderer Aufmerksamkeit des Gemeinderates Wermsdorf in seiner jüngsten Sitzung die Sachlage rund um das Thema des Eigenheimgebiets „Reckwitz II“ behandelt. Um die weiteren Punkte abhandeln zu können, musste zunächst der Beschluss aus dem Jahr 2006 aufgehoben werden. Das geschah ohne Gegenstimmen. „Wer damals schon im Gemeinderat war, wird sich erinnern, dass die Sachlage auch damals schon sehr umstritten war unter den Mitgliedern“, erläuterte Bürgermeister Matthias Müller (CDU) den Anwesenden das Problem. „Der Beschluss wurde vor elf Jahren gefasst und steht rechtlich einfach auf wackeligen Füßen. Die Bezeichnungen der Flurstücke sind nun anders, es fehlen Zusätze über die Einbindung der Versorgungsträger und es ist unbedingt festzuhalten, dass der Vertrag notariell beglaubigt werden muss, bevor es an eine Planung des Wohngebietes gehen kann“, führte der Bürgermeister weiter aus. Dass Wermsdorf die günstig gelegene Fläche als Eigenheimgebiet nutzen will, steht für die Anwesenden außer Frage. „Ich kann hier für uns alle sprechen, wenn ich sage, dass wir unbedingten Bedarf an der Siedlung haben“. Im Zuge der Aufhebung dieses Beschlusses einigten sich die Räte ebenso einstimmig, dass nun alle nötigen rechtlichen und organisatorischen Handlungen zur Erschließung aufgenommen werden können. Jenö Kunfalfi gab noch zu bedenken, dass bei der Erschließung auch die jüngsten Wermsdorfer nicht zu kurz kommen sollten und ein Spielplatz in die Planung einbezogen werden sollte. Zustimmendes Nicken von seinen Mitstreitern signalisierte auch hier die Einigkeit der Räte zu diesem Thema.

Ebenso mit einem Baugrundstück befasste sich ein weiterer Tagesordnungspunkt. Ein wenig nervös warteten dazu die beiden Interessenten für ein Grundstück in Liptitz, Martin Hans und Madlen Kroke, auf die Meinung des Wermsdorfer Rates zu ihrem Kaufangebot. Als es an die Entscheidung ging und die Räte nach ihren Stimmkarten griffen hielten beide den Atem an und atmeten erleichtert auf, als nur grüne „Ja“ Karten in die Höhe schnellten. Die zukünftigen Liptitzer bedankten sich mit einem Kasten frisch gebrautem Bier, denn der zukünftige Hausherr ist von Beruf Braumeister. „Wir freuen uns alle, dass mit Ihnen wieder ein Stück „junges Leben“ in Liptitz einziehen wird“, so Matthias Müller.

Ganz so einstimmig ging es aber nicht die ganze Sitzung über die Bühne. Zwar wurde der Vertrag zur Reinigung der Gebäude der Gemeinde durch die Firma Menke bis zum 31. Dezember 2018 verlängert, doch zwei Gegenstimmen und die Enthaltung von Thomas Pfüller standen im Gegensatz zu den anderen Beschlüssen.

Für besten Durchblick und effiziente Energiewirtschaft werden in Zukunft 19 neue Fenster im Alten Jagdschloss sorgen. „Wir sind mit der Schätzung und dem Angebot der Firma ALS-Fenster bestens in unserem veranschlagten Rahmen“, so Bauamtsleiter Thomas Keller. Die neuen Fenster sollen helfen, Energiekosten zu sparen.

Von Janett Rohnstock

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Mügelner Ortsumgehung ist und bleibt ein Unfallschwerpunkt. Seit der Inbetriebnahme Anfang 2014 ereigneten sich dort zahlreiche Unfälle mit Toten und Schwerverletzten. Am Sonnabend überschlug sich dort ein Fahrer mit seinem Auto und wurde dabei schwer verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

25.04.2018

Lange Zeit ist an der Infrastruktur der Döllnitzbahn nur das Nötigste oder gar noch weniger passiert. Seit 2013 gewährt der Freistaat Fördermittel für die Instandsetzung des Schienenweges sowie der Brücken und Durchlässe, über die er führt. Am Montag begann ein weiterer Bauabschnitt.

06.07.2017

Auf den Freisitzen haben es sich viele Gäste und Gartenfreunde gemütlich gemacht. Es gibt Kuchen und ein tolles Programm. Die Gartensparte Billert in Oschatz feierte am Wochenende ihr Gartenfest – mit so mancher Überraschung.

05.07.2017
Anzeige