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Oschatz Gemütliches Baumaufstellen in Bucha
Region Oschatz Gemütliches Baumaufstellen in Bucha
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13:41 02.12.2018
Geduldig bringt Kamerad Peter Döbler (l.) den Stamm des Weihnachtsbaumes auf das richtige Maß. Quelle: Foto: Axel Kaminski
Bucha

Natürlich kann man in der Adventszeit gemütlich zuhause Kaffee trinken und Stollen essen. Viele Buchaer entschieden sich am Sonnabend dafür, dazu in die Fahrzeughalle der Feuerwehr zu gehen.

Zum sechsten Mal haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bucha einen Weihnachtsbaum am Gerätehaus aufgestellt.

Hier war die Auswahl etwas größer: vier selbst gebackene Kuchen, Glühwein, Kinderpunsch, Deftiges vom Grill und Bier – wahlweise in Zimmertemperatur oder aufgewärmt. Außerdem konnten hier die Kinder unter Anleitung von Erzieherin Christin Schneider basteln: Salzbilder oder Weihnachtssterne und „Lesemonster“ aus Papier.

Kameraden lassen Baum einschweben

Die von der Feuerwehr bevorrateten Speisen und Getränke musste man nicht alle in der Kaffeezeit durchprobieren. Der Nachmittag war schließlich lang.

Als die Kameraden kurz vor 16 Uhr den Motor des Kranautos anließen, blieb kaum jemand in der Fahrzeughalle sitzen. Mancher kam erst jetzt in die Mitte des Dorfes, um zuzuschauen, wie die Feuerwehr zum inzwischen sechsten Mal einen Weihnachtsbaum aufstellt.

Der zweite Versuch sitzt

Tatsächlich war nach dem Aufrichten der am Morgen gefällten, knapp sechs Meter hohen Fichte noch etwas Geduld der Zuschauer und Präzisionsarbeit von Peter Döbler gefragt. Er brachte den unteren Teil des Stammes in die richtige Form und auf das passende Maß, damit der Baum in das Fundament vor dem Gerätehaus passte. Nach dem ersten Absetzen musste der Baum noch einmal angehoben werden. Aber schon im zweiten Versuch stand er gerade und konnte mit einer Lichterkette geschmückt werden.

Weihnachtsmann besucht die Kinder

Nach dieser reichlich halbstündigen Arbeit mussten die jüngsten Zuschauer nicht mehr lange warten, bis der Weihnachtsmann das kleine Fest besuchte. Für alle, die beim Zuschauen kalte Füße oder beim Arbeiten einen trockenen Hals bekommen hatten, waren noch ausreichend heiße und kühle Getränke auf Lager.

Am 12. Januar brennt der Baum

Wer sich beim Aufstellen des Baumes schon wieder Gedanken über dessen Entsorgung macht, hat spätestens am Sonnabend einen Tipp bekommen, der alle Sorgen nimmt. Die Feuerwehr warb schon mit dem Angrillen am Gerätehaus am 12. Januar, ab 16 Uhr. Wer möchte, kann seinen Weihnachtsbaum zum Verbrennen dorthin mitbringen.

Von Axel Kaminski

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