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Oschatz Generationswechsel im Oschatzer Jugendstadtrat
Region Oschatz Generationswechsel im Oschatzer Jugendstadtrat
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06:00 18.04.2016
Die neuen Jugendstadträte Lars Borda, Emely Scholz, Emily Griehl, Sandra Pohl und Aron Avdiji (von links nach rechts). Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Oschatz

Generationswechsel im Oschatzer Jugendstadtrat: in der vergangenen Woche wurden in den Vereinsräumen des FSV Oschatz die fünf neu gewählten jugendlichen Vertreter für den städtischen Ausschuss berufen. 14 Jugendliche hatten sich beworben, fünf von ihnen bekommen einen Platz im Gremium. Aron Avdiji, Sandra Pohl, Emily Griehl, Emely Scholz und Lars Borda lösen fünf Mädchen ab. Sarah Schöne, Florentine Rische, Chris-Noreen Menzel, Johanna Marie Lösche und Luisa Heinichen waren ebenfalls noch einmal eingeladen, um ihre Amtszeit offiziell zu beenden. Chris-Noreen Menzel und Florentine Rische hatten sich erneut beworben, wurden aber nicht wieder gewählt. Wie die übrigen Kandidaten sind sie Nachrücker. Der Oschatzer Jugendarbeiter René Werner wertete die zurückliegende Wahl, die erstmals ausschließlich online durchgeführt wurde, aus. Abgestimmt werden konnte via PC, Tablet oder Smartphone, von daheim, unterwegs oder dem Bürgerbüro der Stadtverwaltung aus über einen Zeitraum von 14 Tagen. Parallel zum Beginn dieses Zeitraums, am 7. März, wurden die Wahlbenachrichtigungen an die 810 Personen versandt.

Insgesamt gaben 17,04 Prozent, also 138 von ihnen, ihre Stimme ab. Die meisten erledigten das am 9. März (71), gefolgt vom 10. März (22) und dem 11. März (11). Nur einmal wurde vom PC im Bürgerbüro Gebrauch gemacht, so Werner. Im Rahmen der Auswertung ermittelte David Kunze von der Stadtverwaltung Oschatz außerdem, dass 70 von 138 Wählern in der Zeit von 14 bis 18 Uhr abstimmten, 24 in der Zeit von 6 bis 14 Uhr und 44 nutzen den Abend oder die Nacht dafür, sie votierten zwischen 18 und 6 Uhr für ihren Favoriten. Gewählt sind die „Neune“ für zwei Jahre.

Die neu gewählten Jugendlichen kommen von den drei Schulen im Oschatzer Stadtgebiet, an denen auch für die Wahl geworben wurde: Die Oberschule „Robert Härtwig“, das Thomas-Mann-Gymnasium und das Berufliche Schulzentrum. Die scheidenden Jugendstadträte sind zwar aus dem Gremium, nicht aber aus dem öffentlichen Leben der Stadt verschwunden. So drückte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) seine Hoffnung aus, die ein oder andere in Vereinen, der Feuerwehr oder anderswo wieder zu treffen. Johanna Marie Lösche ist nach Josefin Donat die zweite, die drei Amtszeiten absolvierte.

Von christian kunze

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