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Oschatz Gepflasterte Fläche auf dem Dahlener Markt wächst täglich
Region Oschatz Gepflasterte Fläche auf dem Dahlener Markt wächst täglich
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00:21 29.07.2018
Während die gepflasterte Fläche auf dem Marktplatz Dahlen täglich wächst, nimmt derzeit auch die einzig verbleibende Treppe Gestalt an. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Dahlen

Tag für Tag wird derzeit die gepflasterte Fläche auf dem Marktplatz größer. Bürgermeister Matthias Löwe (Wählergemeinschaft Heidestadt Dahlen) hat das Geschehen von seinem Arbeitszimmer aus gut im Blick. „Man sieht es jeden Tag wachsen“, unterstreicht er.

Das Pflaster ist jedoch nicht das alleinige Maß der Dinge beim Baufortschritt. In den vergangenen Wochen wurden schon eine Reihe von Arbeiten abgeschlossen, von denen jetzt gar nichts mehr zu sehen ist. Dazu gehört zum Beispiel die Installation für die neue Beleuchtung. „Die Kabel liegen in der Erde, die Hülsen für die Masten sind gesetzt“, erläutert der Bürgermeister. Über die Form und das genaue Fabrikat der Leuchten und Masten sei zwar noch nicht entschieden, auf jeden Fall werde LED-Technik zum Einsatz kommen. Wie viele andere gestalterische Aspekte werde das mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

Hülse für den Weihnachtsbaum

Das gelte unter anderem für die Fahrradständer und die Bänke. Auch dafür seien die Hülsen und Halterungen gesetzt. „Alles, was ins Erdreich muss, ist drin“, betont Matthias Löwe. Es gäbe da lediglich eine Ausnahme: die Hülse, die den Weihnachtsbaum oder vielleicht auch einmal einen Maibau aufnehmen soll. In diesem Bereich werde jedoch noch nicht gepflastert, so dass diese letzten Erdarbeiten rechtzeitig erledigt werden können.

Anders als beim Wohngebiet „Am Weinberg“, dass nach teuren archäologischen Erkundungen für viele Jahre ins Stocken geriet, gab es am Markt keine Funde, die die Arbeiten behindert hätten. „Keine der aufgefundenen Mauern ragte in den Bereich hinein, in dem wir tätig sind“, erläutert der Bürgermeister. Alle Funde seien dokumentiert worden und könnten ungestört unter dem neuen Marktpflaster die Zeiten überstehen.

Er sei in den vergangenen Wochen oft gefragt worden, was es mit den Ringen oder Mulden am Rande des Platzes auf sich habe, berichtet Matthias Löwe. Es handele sich dabei keinesfalls um Wasserbecken. Tatsächlich nehmen werden diese überdimensionalen Schalen die neuen Bäume, die den Platz säumen werden, auf. Wann sie gepflanzt werden, stehe noch nicht fest. Das liege letztlich im Ermessen der Firma, die diese Arbeiten ausführen und drei Jahre lang für die Pflege der Bäume zuständig sein werde.

Obwohl weder das Wetter noch die Hinterlassenschaften früher Heidestädter für kostensteigernde oder den Zeitplan durcheinanderwirbelnde Überraschungen sorgten, sei eine ungeplante Arbeit zu erledigen. „Das Fundament des Sackhuppers muss erneuert werden. Es war teilweise gerissen“, erläutert der Bürgermeister. Das werde in den nächsten Tagen passieren. Dann könne in diesem Bereich gepflastert werden. Der Sockel für das Wahrzeichen werde im Anschuss gemauert.

Keine Umbauten am Brunnen

Den Brunnen selbst werde man jetzt nicht anfassen. Da seinen zwar einige Arbeiten erforderlich. Diese würden jedoch den Rahmen sprengen. „Das können wir aber später noch problemlos erledigen“, schätzt Matthias Löwe ein.

Neben Bänken und Fahnenstangen, Fahrradständern und einer Informationstafel für Touristen bekommt der Marktplatz darüber hinaus noch eine Ausstattung für die Zukunft. „Wir haben Leerrohre für mögliche Ladestationen für Elektroautos verlegen lassen“, erklärt der Bürgermeister. Welche Art von Station dann einmal aufgebaut werde, sei noch nicht entschieden, da es längst noch keine einheitlichen Standards gäbe.

Dass die Arbeiten am Markt ohne Verzögerung ablaufen, bedeutet auch, dass man am selbst gesteckten Ziel festhält: Der Weihnachtsmarkt findet auf dem dann neu gestalteten Markt statt.

Von Axel Kaminski

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