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Gernot Pietschmann ist neuer Präsident des Oschatzer Lions-Clubs

Soziales Gernot Pietschmann ist neuer Präsident des Oschatzer Lions-Clubs

Gernot Pietschmann hat das Präsidenten-Amt von Thomas Fischer übernommen. Der Neue will an Bewährtem festhalten, der Lions-Club Oschatz soll weiter bedürftige Menschen unterstützen. Geld dafür soll zum Beispiel das Benefizkonzert am 25. August einspielen.

Die Oschatzer Lions richten an jedem Jahresende eine Weihnachtsfeier für Kinder aus bedürftigen Familien aus.

Quelle: Dirk Hunger

oschatz. Gernot Pietschmann hat das Amt des Präsidenten beim Oschatzer Lions-Club von Thomas Fischer übernommen. Der Neue ist 64 Jahre alt, Rentner und war zuletzt zehn Jahre lang Leiter für technische Kundenbetreuung in einem bayerischen Stahlwerk. Im Interview erklärt er den Lions-Gedanken und die Besonderheiten des Benefizkonzerts am 25. August.

Wozu ist eigentlich ein Lions-Club da?

Die Lions sind ein internationaler Club. Die Mitglieder wollen mit ihren Potenzialen und Möglichkeiten andere Menschen unterstützen – uneigennützig. Das steckt am Ende auch hinter dem allgemeinen Leitgedanken „We serve – wir dienen“. Auf dieser Grundlage engagieren sich auch Lions-Clubs in Deutschland für Menschen in Not. Wir als Oschatzer Lions setzen uns in diesem Sinne vor allem für unsere Region ein. Dabei sind wir kein Elite-Verein, wie manch einer denkt. 100 Prozent der Netto-Einnahmen unseres Clubs fließen in unsere Projekte, die bei uns „Activities“ heißen. Es geht um unverschuldet in Not geratene Familien und Einzelpersonen, es geht um Projekte zugunsten von Kindern und Jugendlichen – zum Beispiel unterstützen wir regelmäßig das Kinderheim in Borna und veranstalten jedes Jahr eine Kinderweihnachtsfeier. Und es geht um Einrichtungen oder Gebäude wie die St. Aegidienkirche, deren Sanierung wir über viele Jahre begleitet haben.

Warum sind Sie bei den Lions?

Ich zählte vor über 20 Jahren zu den Gründungsmitgliedern. Ich schätze an dem Club vor allem die vielschichtige Zusammensetzung. Die Mitglieder kommen aus ganz unterschiedlichen Richtungen und Berufsfeldern. Trotzdem ziehen alle an einem Strang. Und es sind natürlich auch private Kontakte entstanden, die ich nicht missen möchte.

Woher kommt das Geld für die ganzen Hilfsprojekte?

Wenn man ein Jahresbudget betrachtet, kommt etwa ein Drittel aus den Mitgliedsbeiträgen. Die Haupteinnahmequellen sind aber das Benefiz-Konzert und der Weihnachtsmarkt. Und hinter diesen Veranstaltungen steckt auch der größte organisatorische Aufwand. Da machen alle Lions mit.

Auf was können Sie mit Antritt zu Ihrer Präsidentschaft aufbauen?

Vor allem die beiden letzten Präsidenten Holger Schmidt und Thomas Fischer haben eine sehr gute Organisationsstruktur und ein sehr effektives System für die unterschiedlichen Aufgabenbereiche geschaffen. So gibt es zum Beispiel für die Konzert-Organisation einen festen Stamm, der sich kümmert. Es ist alles auf viele Schultern verteilt. Für den Präsidenten bedeutet das eine wesentliche Hilfe und Unterstützung. Sehr hilfreich ist unsere Mitgliederstruktur, weil es in den vergangenen Jahren gelungen ist, viele junge Leute dazu zu holen. Deshalb stehen wir – auch verglichen mit anderen Lions-Clubs – recht gut da. Junge Mitglieder bringen frische Gedanken mit, neue Ideen und Inspiration.

Am 11. August hat Ihre Präsidentschaft ganz offiziell begonnen. Was haben Sie sich vorgenommen?

Damit befasse ich mich gerade noch. Sicherlich möchte ich Bewährtes weiterführen. Neue Gedanken sind willkommen. Aber klar ist auch: Mit unseren Veranstaltungen muss Geld in die Kasse kommen, damit wir uns weiter engagieren können. Darauf muss jede neue Activity abgeklopft werden.

Was erwartet uns dieses Jahr beim Benefizkonzert mit dem Bergmusikkorps Saxonia Freiberg am 25. August in der St. Aegidienkirche?

Wir hatten in den vergangenen Jahren ganz unterschiedliche Konzerte mit verschiedenen Klangkörpern, aber eigentlich immer mit einem eher klassischen Programm. Dieses Mal bieten wir erstmals traditionelle und unterhaltsame Blasmusik. Damit erreichen wir vielleicht einen anderen Besucherkreis – und auch Leute, die bisher nicht zu uns gekommen sind. Björn Meine

 

Das „Bergmusikkorps Saxonia Freiberg“ ist am 25. August zu Gast in der St. Aegidienkirche - zum Benefiz-Konzert des Lions-Clubs. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Karten (15 Euro, ermäßigt: 12 Euro) gibt es im Vorverkauf in der Oschatz-Information sowie an der Abendkasse.

Von Björn Meine

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