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Gleisbauer bauen bei Poppitz neue Betonschwellen für Döllnitzbahn ein

Schmalspurbahn Gleisbauer bauen bei Poppitz neue Betonschwellen für Döllnitzbahn ein

Rainer Janke und sein Team von der gleichnamigen Gleisbaufirma entdecken bei Poppitz manch interessantes Teil, zum Beispiel rund 50 Jahre alte Schienennägeln. Dagegen ist von mancher alten Holzschwelle nicht mehr viel zu finden. Die Spezialisten bauen derzeit neue Schwellen ein, ersetzen Holz- durch Betonteile.

Dort, wo Torsten Abromeit derzeit noch die Schienen an den Schwellen verschraubt, sollen im Juni bereits wieder Züge der Döllnitzbahn rollen.

Quelle: Axel Kaminski

Poppitz. In Benndorf bei Klostermansfeld hat die Gleisbaufirma Janke ihren Sitz. Derzeit arbeiten ihre Beschäftigten an den Gleisen der Döllnitzbahn zwischen Nebitzschen und Kemmlitz. „Bis Mai soll dieser Abschnitt wieder befahrbar sein“, erläutert Lutz Haschke, Eisenbahnbetriebsleiter der Schmalspurbahn. Fertig sei dieser Abschnitt dann jedoch noch nicht. Am 9. Juni soll die Strecke wieder in Betrieb gehen, allerdings nur bis zur Ortslage Kemmlitz. Dann werde die Brücke über die Kreisstraße noch nicht fertig sein. Halten können man in der Nähe des Planungsbüros Planet.

Die Firma Janke tauscht in Höhe der Ortslage Poppitz derzeit die Schwellen aus. Während Tosten Abromeit den Schotter in einem Gleisfeld stopft, schaufelt sein Chef Rainer Janke das nächste Feld mit der Baggerschaufel frei und schiebt die alte Schwelle aus dem Gleisbereich heraus. Das kann schon mal zur Handarbeit werden, wenn das Holz total verwittert ist und kein ganzes Teil mehr bildet. Die am Rande der Baustelle liegenden Schwellen geben Aufschluss darüber, wie dringend diese Arbeiten nötig sind.

Ist dann eine alte Schwelle gezogen, hängen Nicole Konzok und Torsten Abromeit eine neue Betonschwelle am Bagger an, die ihr Chef an Ort und Stelle bugsiert. Die Schiene wird mit Federklemmen daran befestigt. Das ist die aktuelle Technologie, die auch bei der „großen Bahn“ zum Einsatz kommt. „Betonschwellen und moderne Verschraubungen mögen manchem Museumsbahner hart ankommen, aber das ist, besonders mit Blick auf die Wartung und Pflege, die günstigste Lösung“, sagt Rainer Janke. Auch rein preislich gesehen komme man damit besser, da bei Holzschwellen wesentlich mehr Metallteile verbaut werden müssten. Das kurze Gleisstück von der Straße Nebitzschen-Glossen bis zur Brücke ist bereits fertig. Nun arbeiten sich die Benndorfer von der anderen Seite her an die Brücke heran. Auf der Brücke sollen die Gleisbauarbeiten Anfang Mai beginnen.

Von Axel Kaminski

Poppitz bei Mügeln 51.23594 13.00737
Poppitz bei Mügeln
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