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Oschatz Glühweinfest lockt viele Besucher an
Region Oschatz Glühweinfest lockt viele Besucher an
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14:01 02.12.2018
Die Oschatzerinnen Madlen Kretzschmar (links) und Maria Gutsche sind Freundinnen, die sich das beim Glühweinfest der Werbegemeinschaft auch gerne sagen – mit einem passenden Spruch auf dem Lebkuchenherz. Quelle: Foto: Axel Kaminski
Oschatz

Es schien fast, als hätten die Oschatzer nur darauf gewartet, unter dem Weihnachtsbaum auf dem Neumarkt Glühwein trinken, quatschen und Weihnachtslieder hören zu können. Zumindest dort, wo man Getränke auf einem Tisch abstellen konnte, war am Sonnabend der Platz voll und die Leute bester Laune. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass man in der Schlange am Glühweinstand ein wenig Geduld benötigte.

Anstellen ist angesagt

„Ja, das hat vielleicht zehn Minuten gedauert, aber wir haben doch Zeit“, meinte Karin Schumann. Sie war zunächst mit ein paar Freundinnen zum Glühweinfest der Werbegemeinschaft Oschatz gekommen und war dann mit ihrer Nichte und ihrem Enkel auf dem Neumarkt unterwegs. Den Zwetschgen-Zimt-Glühwein, den sie als Zweites ausprobiert hatte, fand sie besonders lecker.

Allem Anschein nach haben die Oschatzer nur darauf gewartet, unter dem geschmückten Weihnachtsbaum Glühwein zu trinken und Weihnachtslieder zu hören: Voller Neumarkt beim Glühweinfest.

Deutlich länger als ein halbes Stündchen hielt es auch Heike Gutsche, die in Familie beim Glühweinfest war, aus. Egal, ob man ihr mit Jagertee, weißem oder roten Glühwein zum Geburtstag zuprostete –lecker fanden alle die von ihnen getroffene Wahl.

„Das geht schon seit um Drei so“, meinte Sören Vetter, der an einer der Glühwein-Zapfstellen arbeitete. Das heißt, dass der Andrang nicht nachließ und keine Pause in Sicht kam. Auch wenn mancher Besucher erst am Tresen überlegte, was er haben wollte und ob mit oder ohne Schuss, brachte das den Computerspezialisten und seine Helfer nicht aus der Fassung. Offenbar gelten auf dem Neumarkt die Gesetze der Schwerkraft in besonderer Weise. An einigen Ständen auf dem höher gelegenen Teil des Platzes bemerkte man mit ein wenig Neid, dass sich die Besucher auf dem tiefer gelegenen Teil konzentrierten, wo die Glühweinstände aufgebaut waren.

Dennoch war man am Stand der Werbegemeinschaft nicht unzufrieden. Die Adventskalender fanden viele Abnehmer, die Mützen waren ausverkauft. Für spontane Schal- und Pulloverkäufe hätte es wohl noch ein paar Grad kälter sein müssen.

Interessante Angebote für Kinder

Nebenan, beim „Sprungbrett“, das das Jugendhaus auf der Lichtstraße betreibt, zeigte sich Matthias Just mit der Resonanz auf die Bastel- und Spielangebote zufrieden. „Eine halbe Stunde nach Beginn des Festes waren hier beide Tische voll besetzt“, erzählt er. Es sei wichtig, dass sich der Verein in der Stadtmitte zeige, um auf sich und die Angebote im Jugendhaus aufmerksam zu machen.

Beliebtes Kinderschminken

„Bei uns können die Kinder Holzscheiben gestalten, aber am Kinderschminken besteht deutlich höheres Interesse“, stellte Nicole Brüggemann vom Verein „Abartig“ fest, der in der ehemaligen „Garküche“ sein Domizil hat. Neben Bildern, die am Stand und davor die Besucher zum Anschauen und Verweilen einladen sollten, gab es ein paar verkäufliche Objekte. Angesichts der Tatsache, dass kaum jemand so etwas plant, wenn er zum Glühwein trinken geht, war man beim Verein mit dem Umsatz zufrieden. Den will man nutzen, um die Finanzierung einer Feuertreppe an der „Garküche“ anzuschieben.

Von Axel Kaminski

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