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Oschatz Goldenes Kronenkreuz für Oschatzer Diakonie-Chef Gernot Dörfel
Region Oschatz Goldenes Kronenkreuz für Oschatzer Diakonie-Chef Gernot Dörfel
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00:44 30.04.2018
Superintendent Arnold Liebers (r.) überreicht Diakonie-Geschäftsführer Gernot Dörfel das „Goldene Kronenkreuz“ – die höchste Auszeichnung, die die Diakonie als Ehrung für langjährige Dienste vergibt Quelle: Bärbel Schumann
Oschatz

Die Mitglieder des Vereins des Diakonischen Werkes Oschatz haben am Donnerstagabend einen neuen Vorstand gewählt, Rechenschaft über die Arbeit der vergangenen Monate abgelegt und neue Vorhaben abgesteckt. Mitglied im Verein sind derzeit 207 Frauen und Männer. Ein Teil davon arbeitet in den Einrichtungen und Beratungsstellen der gemeinsam mit dem Diakonieverein Torgau betriebenen gemeinnützigen Diakonie-Gesellschaft.

Alltagsbegleiter leisten in Oschatz gute Arbeit

Der Oschatzer Pfarrer Christoph Jochem, der dem Verein in der vergangenen Wahlperiode vorstand, betonte im Rechenschaftsbericht, dass die vergangenen Monate allerhand Herausforderungen bereit hielten. So gab es einen Wechsel des Geschäftsführers. Die Gesellschaft war zuvor zudem in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und musste bis zum Finden eines neuen Geschäftsführers durch Vertreter der beiden Gesellschaftervereine gelenkt werden. Das sei keine leichte Zeit gewesen, zumal auch altersbedingt die Position des Buchhalters neu besetzt werden musste.

Jochem würdigte die gute Arbeit, die beim Projekt Alltagsbegleiter, das gemeinsam mit der Oschatzer Kirchgemeinde initiiert und durchgeführt wurde, geleistet wurde. Im Sommer sei auch die Ferienspielaktion für Kinder aus sozial schwachen Familien durch den Verein unterstützt worden. Ein großer Erfolg sei die Weihnachtsspendenaktion der OAZ gewesen. Im vergangenen Jahr konnte der Verein vier neue Mitglieder gewinnen. In diesem Jahr baten weitere drei, darunter auch das Diakonische Werk Döbeln, um Aufnahme in den Verein. Dem gegenüber stehen fünf Austritte.

Pfarrer Christoph Jochem kandidiert nicht mehr für Vorstand

Für Christoph Jochem war es der letzte Bericht als Vorsitzender. Nach acht Jahren an der Vereinsspitze stellte er sich nicht wieder zur Wahl. Im neuen Vorstand werden auch Ilona Naake und Inge Lausch, die ihm zwölf Jahre angehörte, ausscheiden. Die wahlberechtigten Mitglieder wählten den Schmannewitzer Jochen Körner, den Oschatzer Hans Günter Sirrenberg, Gabriele Schneider aus Oschatz und den Wermsdorfer Bürgermeister Matthias Müller in den Vorstand. Der Vorstand wird, verstärkt durch berufene Mitglieder, im Juni das Ehrenamt antreten und dann aus seinen Reihen den Vereinsvorsitzenden wählen.

Der Geschäftsführer der Diakonisches Werk gGmbH Gernot Dörfel nutzte die Zusammenkunft, um einen Überblick über das gemeinnützige Unternehmen zu geben. Dabei machte er noch einmal bewusst, wie angespannt die Lage im vergangenen Jahr war und dass sogar die Liquidität der Gesellschaft in Frage stand. Der erfahrene Fachmann zeigte auf, dass dabei nicht nur die Altlasten aufgearbeitet werden mussten, sondern auch strukturelle wie personelle Veränderungen in der Gesellschaft notwendig waren. Dazu gehörte die Aufteilung in Fachbereiche. Trotzdem habe es auch Weiterentwicklung gegeben. In der Diskussion erfuhr Dörfel aus dem Munde einer Mitarbeiterin, wie aus Sicht der Belegschaft des Seniorenheimes alle bisherigen Neuerungen gesehen werden.

Höchste Ehrung der Diakonie für den Geschäftsführer

Außerdem durfte Superintendent Arno Liebers Gernot Dörfel als Dank für sein berufliches wie ehrenamtliches Wirken für die Diakonie das goldene Kronenkreuz, die höchsten Ehrung der Diakonie überreichen. Der 50-Jährige ist seit 25 Jahren in den Reihen der Diakonie aktiv, leistete vor seinem Wechsel nach Oschatz in der Diakonie Auerbach nach der Wende viel Aufbauarbeit und war zuletzt dort in der Geschäftsführung tätig.

Von Bärbel Schumann

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