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Oschatz Grätenfreier Fischgenuss beim diesjährigen Horstseefischen in Wermsdorf
Region Oschatz Grätenfreier Fischgenuss beim diesjährigen Horstseefischen in Wermsdorf
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00:21 01.10.2017
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Wermsdorf

Das Horstseefischen vom 13. bis 15. Oktober wirft seine Schatten voraus. Wer sich hinsichtlich des Karpfengenusses nicht so lange gedulden mag, ist bei Familie Schulz in deren beiden Wermsdorfer Seegasthöfen in guten Händen. „Am Tag der Deutschen Einheit starten wir in die diesjährige Karpfensaison und werden auch in dieser wieder grätenfreies Karpfenfilet sowohl in gebackener Form als auch traditionell blau zubereitet im Angebot haben“, berichtet Geschäftsführer Jürgen Schulz.

Seit über 25 Jahren betreibt die Wermsdorfer Gastronomenfamilie das blaue Räucher- und Backzelt am Eingang zum Hotel Seegasthof Horstsee. Darin angeboten wird vom gebackenen Karpfen über Zander und Forelle bis hin zu Heilbutt, Rotbarsch und geräuchertem Aal alles, was das Herz von Fischliebhabern erfreut.

40 Fischgerichte beim Horstseefischen im Angebot

Kulinarisches Highlight wird auch in diesem Jahr die Fischsuppe bilden, deren Zubereitung laut Jürgen Schulz ein großes Kunststück darstellt. „Die Suppe muss zu jedem Zeitpunkt servierfertig sein, was bei über 6500 Portionen erst einmal bewerkstelligt sein will“, so der Hotel-Geschäftsführer, dessen beide Häuser auch während des Horstseefischens rund 40 Fischgerichte im Angebot haben werden. Das eine oder andere Schuppengetier, das in den kommenden im Seegasthof und im Hotel Seehof serviert wird, stammt auch aus den Gewässern der Teichwirtschaft Wermsdorf-Torgau.

Allerdings kann Teichwirtschaft-Inhaber Georg Stähler – bezogen auf alle von seinem Unternehmen bewirtschafteten Gewässer zwischen Wermsdorf und Torgau – nicht mehr als eine durchschnittliche Fischernte prognostizieren. „Wir sehen uns an einigen unserer Gewässer möglicherweise als Folge der diesjährigen Wetterkapriolen mit Sauerstoffmangel und damit einhergehend mit erhöhtem Algenwuchs und einem überdurchschnittlich hohen Fischsterben konfrontiert“, so der Fischwirtschaftsmeister, der aber zumindest für den Hortsee und damit verbunden das bevorstehende überregionale Großereignis Entwarnung geben kann. „Im Horstsee ist kein Sauerstoffmangel aufgetreten, so dass wir mit Blick auf das diesjährige Horstseefischen von einer entsprechend guten Fischernte ausgehen“, so Georg Stähler.

Fischkonsum steigt in Deutschland kontinuierlich

Zwar ist der Fischkonsum hierzulande in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf mittlerweile durchschnittlich 14 Kilogramm pro Jahr angestiegen, der Anteil der heimischen Fische daran indes beläuft sich auf nicht einmal 100 Gramm. „Deshalb brauchen wir grundsätzlich Wege, um den Anteil heimischer Fische auf dem Speiseplan zu erhöhen, denn würde der Absatz insbesondere der Karpfen weiter sinken, dann wären unsere Teiche durch Verlandung und Zuwachsen erheblich gefährdet“, so Georg Stähler.

Von Roger Dietze

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