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Oschatz Großböhlaer Bio-Bauer Achim Sorg setzt auf Vogelscheuchen
Region Oschatz Großböhlaer Bio-Bauer Achim Sorg setzt auf Vogelscheuchen
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00:20 18.08.2017
Achim Sorg bietet Superfrisch-Produkte an. Quelle: Foto: Kristin Engel
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Region Oschatz/Großböhla

Bio boomt: Deutschland war im Vorjahr mit einem Umsatz von 9,5 Milliarden Euro der größte Markt für Bio-Lebensmittel in Europa. Immer mehr Landwirte springen auf diesen Zug auf – auch in der Region Oschatz.

Sie stehen da – in Reih und Glied – die fünf neuen „Mitarbeiter“ des Landwirts Achim Sorg, der kurz vor , die bei BioMare zum Verkauf stehen. „Das gewährt mir eine große unübliche Sicherheit, da ich eine Abnahmegarantie habe. Zudem wird die Frische-Garantie für die Kunden gewährleistet, da der Großhändler wegfällt, bei dem die Ware länger liegen würde. Da können andere Läden nur schwer mithalten.“

Hauptsächlich Superfrisch-Produkte

Achim Sorg baut hauptsächlich Superfrisch-Produkte, wie Schnittsalat, Spinat und Feldsalat an. Im hinteren Bereich des Geländes befinden sich zudem Kürbisse, Zucchini und Gurken. „Letztere bin ich gerade dabei einzulegen“, sagt er, in Gedanken immer bei der Arbeit.

Geplant ist auch ein Gewächshaus aufzubauen, um hier die typischen Gewächshaus-Arten, wie Tomaten, Gurken und vielleicht auch Auberginen anzubauen. „So kann die Saison etwas gestreckt werden.“ Doch auch in der kühleren Jahreszeit gibt es einiges zu tun. „Im Winter wird der Rosenkohl geerntet. Zudem auch der Feldsalat und der Spinat. Wenn der Winter nicht ganz so hart ist, geht es auch danach noch weiter“, so der Landwirt.

Sein Wunsch ist es, sich irgendwann zu erweitern. Im nächsten Jahr soll nun erst einmal ein Traktor die Arbeit erleichtern. Denn bisher ist alles Handarbeit. Achim Sorg greift nach der Pendelhacke. „Diese kann ich jedem Kleingärtner nur empfehlen. Hiermit lässt sich das Unkraut wunderbar entfernen. Doch dicht an den Produkten bleibt nichts anderes übrig, als das Unkraut mit der Hand zu pflücken.“

Nächstes Jahr kommt ein Traktor

Ein Traktor könnte diese Arbeit dann etwas erleichtern. Wenn alles gut läuft und sich etwas Geeignetes findet, würde er gern noch weitere Landgrundstücke dazu nehmen. Dann könnten auch weitere Mitarbeiter folgen – und damit sind dieses Mal nicht die leblosen Vogelscheuchen gemeint. Doch all das muss sich erst noch entwickeln. Jetzt muss er sich erst einmal mit den schweigsamen „Mitarbeitern“ zufrieden geben, die ihm Gesellschaft leisten und er muss selbst Hand bei den Produkten anlegen. „Es ist halt alles Bio – so wie es früher mal war.“

Von Kristin Engel

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