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Große Hatz rund um Wermsdorf begeistert Reiter und Zuschauer

Große Hatz rund um Wermsdorf begeistert Reiter und Zuschauer

Hundegebell und Hufscharren im Hof von Schloss Hubertusburg: am vergangenen Samstag fand zum zwölften Mal die Parforcejagd in der Region rund um Wermsdorf statt.

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Die Beaglemeute aus Geiseltal macht das Reitvergnügen rund um Schloss Hubertusburg zu einer einzigartigen Veranstaltung.

Quelle: Dirk Hunger

Zahlreiche Reiter, Kutschen und Kremser versammelten sich am nebligen Vormittag vor staunendem Publikum auf dem Schlossgelände. Nach der Messe in der Schlosskapelle und der Begrüßung durch den Vorsitzenden des veranstaltenden Reit- und Fahrvereins Wermsdorf, Georg Stähler, gaben die Tauchaer Parforcehornbläser das Signal zum Beginn der Jagd und zum Aufsitzen.

 

Angeführt durch die Geiseltaler Beaglemeute und deren Master Rainer Pistorius folgten knapp 40 Hunde unter den wachsamen Augen der Equipage den Schleppführern. In diesem Jahr wurde erstmals keine Anisspur gelegt, welche richtungweisend für die Meute sein sollte. Die Hunde wurden darauf trainiert, lediglich den Hufabdrücken der Schleppführer zu folgen und diese zu jagen. Erste Rast war der Tiefe Teich, in welchem die Hunde erleichternde Abkühlung durch ein Bad fanden. Die Sonne lachte inzwischen in vollen Zügen, ebenso wie die mitfahrenden Gäste, Teilnehmer und Helfer. Nach einer kurzen Erfrischung zog die Gesellschaft weiter über große Wiesen mit Geländehindernissen und durch einen Waldabschnitt, der die Sinne der Hunde besonders forderte.

 

Wie viele andere Teilnehmer so zeigte sich auch Arndt Hentschel aus Meltewitz von der Veranstaltung begeistert. Der Freizeitreiter nahm bereits zum wiederholten Male an der Jagd teil und hofft, mit seinem Fuchs auch beim nächsten Mal dabei sein zu können. Nach dem Signal der Tauchaer Parforcehornbläser trat die Jagdgesellschaft den Rückweg an. Mit Volksliedern ermunterte der ein oder anderer Kremserfahrer seine Gäste zu ausgelassener Stimmung, so dass die Gesellschaft gegen 15.30 Uhr wieder auf Schloss Hubertusburg eintraf. Die Hunde wurden mit Wasser versorgt und der Master Rainer Pistorius beendete die Jagd mit dem Curée für die Beaglemeute. Diese Belohnung wurde von der Hundemeute so hastig gefressen, dass nicht ein Zipfelchen übrig blieb. Nach dem Absitzen verteilte Ute Ohms zur Erinnerung den traditionellen Eichenbruch an die Reiter, welcher ehrenvoll die Teilnahme bestätigte. Werner und Helga Erben aus Moritzburg nahmen bereits zum neunten Mal an der Jagd teil und waren auch diesmal hin und weg von dem Ambiente, welches Wermsdorf mit der Hubertusburg zu bieten hat. "Es ist immer etwas ganz besonderes für uns, hier her zu kommen. Sehr gern sind wir auch in zwei Jahren wieder mit von der Partie", sagte Werner Erben sichtlich erfreut.

 

Auch die junge Reiterin Anne Kischio aus Wermsdorf feierte Premiere bei diesem Event. Erstmalig ritt sie selbst im Gefolge mit. "Bonita war so brav. Ich hätte nie gedacht, dass es alles so gut läuft", erklärte Anne Kischio lächelnd. Die Haflingerstute Bonita von Petra Bäurich aus Wermsdorf erwies sich als verlässlicher Freizeitpartner. Petra Bäurich selbst startete mit ihrer Shettlandponykutsche und stellte damit das kleinste Kutschpferdepaar der begleitenden Gespanne. Alle Beteiligten freuten sich über Veranstaltung, die eine Verbindung zischen Tradition und Pferdesport darstellt. August der Starke hätte dabei wohl auch seinen Spaß gehabt.

Franziska Pätzold

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