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Oschatz Große Nachfrage nach Erzieherausbildung in Oschatz
Region Oschatz Große Nachfrage nach Erzieherausbildung in Oschatz
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00:34 23.03.2018
Die Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin steht in Oschatz derzeit hoch im Kurs. Im Privaten Bildungszentrum wird die Ausbildung auch in Teilzeit an. Quelle: Foto: Fotolia
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Oschatz

Absolventen einer Ausbildung zum Erzieher oder zum Sozialpädagogen haben derzeit gute Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden. Händeringend werden in vielen Einrichtungen Nachfolger für in den Ruhestand gehende Mitarbeiter gesucht. Jetzt rächt sich, dass in den Jahren nach der Wende kaum Erzieher ausgebildet wurden. Nun, da in vielen Kindereinrichtungen ein Generationswechsel ins Haus steht, werden gut ausgebildete Fachleute benötigt.

Verordnung für den Bereich der Krippenkinder gelockert

Nach der 2010 erlassenen „Sächsischen Qualifikations- und Fortbildungsverordnung für pädagogische Fachkräfte“ dürfen in Kindergärten oder Horten nur ausgebildete Erzieher und Pädagogen Kinder betreuen. Im Jahr 2016 wurde diese Verordnung für den Bereich der Krippenkinder gelockert. Hier dürfen auch Assistenzkräfte eingesetzt werden. Sie müssen jedoch eine Ausbildung beispielsweise zum Sozialassistenten, Krippenerzieherin, zur Kinderkrankenpflegerin oder Kinderpflegerin aufweisen. Ihr Anteil am Betreuungspersonal darf nicht mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter in der jeweiligen Einrichtung betragen.

Vollzeit – und Teilzeitstudium

Die große Nachfrage an ausgebildeten Erziehern hat auch Jana Höhne vom Privaten Bildungszentrum für soziale und medizinische Berufe in Oschatz zu spüren bekommen. Für das im Sommer beginnende neue Ausbildungsjahr gibt es großes Interesse für die Plätze der Erzieherausbildung. An der Oschatzer Schule wird jedoch nicht nur ein dreijähriges Studium zum Erzieher in Vollzeit angeboten. Die Einrichtung bietet eine solche ebenso in Teilzeit an. „Diese dauert dann allerdings vier Jahre. An zwei Tagen der Woche sind die Auszubildenden dann bei uns“, so Jana Höhne.

Die anerkannte Ersatzschule in Oschatz ist damit die einzige weit und breit mit einem solchen Angebot. Am Ende einer solchen Ausbildung steht derzeit ein 57-jähriger Schüler. Viele kämen aus total anderen Berufen und würden eine Anstellung haben, wo mit dem Erzieherabschluss eine Weiterbeschäftigung möglich wird, so die Geschäftsführerin aus der Praxis berichtend. Bis zu 20 Ausbildungsplätze stünden in einer solchen Klasse auch wieder ab dem neuen Ausbildungsjahr zur Verfügung. BS

Von Bärbel Schumann

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