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Große Spannung im Abstiegskampf der Kreisliga

Große Spannung im Abstiegskampf der Kreisliga

Der Abstiegskampf in der Nordsachsenliga spitzt sich zu und immer noch mittendrin ist Aufsteiger Blau-Weiß Wermsdorf. Morgen können die Hubertusburger einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt unternehmen, denn Schlusslicht Bad Düben kommt auf die Sportanlage an die Sachsendorfer Straße.

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Für Tabellenführer Merkwitz (schwarz/gelbe Trikots) geht es am Sonntag in der Meisterrunde der Kreisklasse bei der SG Mederitzsch/Weßnig II zur Sache.

Quelle: Dirk Hunger

Ohne Wenn und Aber, da müssen drei Punkte her, zumal die Kurstädter bereits als erster Absteiger feststehen. Da eine Woche später auch das Duell gegen den Tabellenvorletzten Dommitzscher SV ansteht, können es die Blau-Weißen somit aus eigener Kraft schaffen.

 

Nach der überraschenden Niederlage der Mehderitzscher in Schildau stürmte der FSV Krostitz an ihnen vorbei an die Spitze. Die Bierdörfler müssen nun nur noch ihr Restprogramm runterspulen und wären am Ziel ihrer Wünsche. Erster von drei Steinen auf diesem Weg ist der FSV Oschatz, der morgen beim Tabellenführer antritt. Die Döllnitzstädter präsentierten sich zuletzt gegen die B-Elf des ESV Delitzsch routiniert und brachten die Partie sicher nach Hause. Das und die Tatsache, dass die Krostitzer im Hinspiel den Kürzeren gezogen hatten, räumen den Oschatzern Chancen ein. Dagegen steht eine stark besetzte Krostitzer Truppe, die zuletzt enorm gefestigt agierte.

 

In der Kreisliga Ost dürfen sich die Vertretungen aus Luppa und Börln getrost als Sieger des vergangenen Spieltages bezeichnen. Beide stecken zwar noch im Abstiegssumpf, walzten aber ihre jeweiligen Gegner regelrecht nieder. Damit wanderte die rote Laterne ins Obstland zur Reserve des SV Mügeln/Ablaß.

 

Dort will man das Leuchtelement nicht haben, vielmehr drei Punkte am Sonntag aus der Partie gegen die zweite Oschatzer Mannschaft. Die wiederum könnten sich mit einem Sieg zu 90 Prozent aus dem akuten Gefahrenbereich bringen. Im schlimmsten Fall fällt an diesem Tag für die Obstländer der Vorhang und der FSV jubelt. Die Oschatzer Betrachtung dürfte dabei anders ausfallen.

 

Das Ganze ist abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz. Der FSV Luppa trifft morgen zu Hause auf Eintracht Weßnig, deren Team sich nunmehr endgültig aus dem Bereich der Top-Drei gebracht hat. Vielleicht bringt dieser Umstand die Eintracht ins Wanken und Luppa aus dem Keller.

 

Mit allerletzter Kraft und einem wiederum "zusammengekehrten Haufen" landete der SV Traktor Börln einen unter diesen Rahmenbedingungen überraschenden Triumph und stürzte Mitaufsteiger SV Klitzschen mitten ins Abstiegsgetümmel. Noch so ein Ding und der kleine Ort steht Kopf. Nächster Gegner ist der TSV 1862 Schildau II.

 

Wacker Dahlen legte letzten Sonntag Schlusslicht SV Mügeln/Ablaß II ein halbes Dutzend Bälle ins Netz. So glatt dürfte es diesmal nicht laufen, denn am Sonntag gastiert das Heideteam in der Kreisstadt. Das Torgauer Kreisligateam hatte am vergangenen Wochenende alle Trümpfe in der Hand, konnte Aufstiegsaspirant SV Strelln/Schöna allerdings nicht vom Sockel stoßen. Nach dem erklärten Aufstiegsverzicht des Spitzenreiters Belgern läuft es nun auf einen Endspurt zwischen den Strellnern und dem FSV Beilrode hinaus - wie gesagt ohne Dahlens morgigen Gegner Torgau.

 

In der Bezirksliga darf oder muss das Team des SV Mügeln/Ablaß noch vier Mal ran, bevor es ab der kommenden Saison eine Klasse tiefer auf Torejagd geht. Im Spiel eins dieses Abganges treffen die Obstland-Kicker morgen auf die Reserve des 1. FC Lok Leipzig. Der Tabellendritte schrammte im Vorjahr noch haarscharf am Titel vorbei. Dieses Mal wird es wohl wieder nicht dafür reichen. Zudem präsentierte sich der neue Spitzenreiter Kickers Markkleeberg zuletzt bärenstark und bewegt sich in Richtung Landesliga.

Volkmar Beier

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