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Oschatz Großes Mausohr hat Quartier in der St. Johanniskirche
Region Oschatz Großes Mausohr hat Quartier in der St. Johanniskirche
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17:36 24.07.2012

Die St. Johanniskirche ist Heimstatt für rund 40 Fledermäuse, speziell des Großen Mausohrs. Doch durch die laufenden Sanierungsarbeiten am Gotteshaus sollen die Tiere keinesfalls gestört werden. Die Einhaltung der naturschutzrechtlichen Erfordernisse hat oberste Priorität, wie Regina Colditz, Mitglied des Kirchenvorstandes in Mügeln, bestätigt. "Damit die Fledermäuse freien Einflug in ihr Quartier haben, sind zwischen der Kirche und mir Maßnahmen getroffen worden", sagt Mario Teumer, Naturschutzbeauftragter im Altkreis Oschatz und Fledermausbetreuer. Speziell dafür ist der Turmbau mit Holz verkleidet worden, damit sich die Tiere nicht verfliegen können. Häuslich niedergelassen haben sie sich im Mittelschiff der Kirche. "Es handelt sich um eine Wochenstube von Muttertieren. Die Weibchen bilden eine ganze Kolonie und ziehen ihre Jungen gemeinsam groß", weiß Teumer. Man könne davon ausgehen, dass jedes Weibchen ein Junges hat. Das sei allerdings schlecht zu sehen, da die Tiere wie eine Traube herunterhängen. Teumer rechnet damit, dass die Jungen in den nächsten Wochen flugtauglich werden. "Die Fledermäuse bleiben bis zum Herbst und ziehen dann ins Winterquartier." Wohin genau, sei jedoch nicht bekannt. Auf alle Fälle in irgendwelche Keller. Dort bleiben sie bis zum Frühjahr und kehren dann auf die Kirche zurück. "Fledermäuse sind generell standorttreu. Sie bleiben in ihrem Revier und sie sind bereits seit DDR-Zeiten in der Mügelner Kirche", weiß der Oschatzer.

Heinz Großnick

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