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Grünes Licht für neuen Gehweg in der Parkstraße

Verkehr Grünes Licht für neuen Gehweg in der Parkstraße

Der Oschatzer Hauptausschuss beschäftigte sich jüngst mit der Erneuerung des Gehwegs in der Parkstraße. Auf der am Stadtpark gelegenen Seite soll dieses Jahr gebaut werden, der Fußweg an der Collm-Klinik wird frühestens 2017 erneuert. Diskutiert wurde zudem die Schaffung eines kombinierten Rad- und Fußweges.

Dieser Zustand in der Oschatzer Parkstraße soll sich in absehbarer Zeit ändern.

Quelle: Christian Kunze

Oschatz. Die Stadt möchte den Fußweg in der Parkstraße erneuern und zwar von der Burgstraße bis zur ehemaligen Gaststätte „Zum Weinberg“. Ursprünglich war nur vorgesehen, den Weg auf der Stadtpark-Seite bis zum Blumenberg auszubessern. Für das Vorhaben und die Bereitstellung zusätzlicher Mittel gab der Hauptausschuss jetzt Grünes Licht.

Der ursprüngliche Ansatz im Haushalt 2016 lag bei 80 000 Euro und 72 000 Euro Förderung – ohne Planungsleistungen. Für die Umsetzung sind aufgrund des erweiterten Ausbaus bis „Zum Weingerg“ nun jedoch 52 000 Euro mehr notwendig als eingeplant. Gefördert werden davon 15 500 Euro. Den verbleibenden Eigenanteil von 36 500 Euro erbringt die Stadt aus der Summe, die für den Ausbau der Dr.-Külz-Straße und der Wilhelm-Pieck-Straße nicht benötigt wird. Hier kann die Stadt durch den Wechsel in ein anderes Förderprogramm mit günstigeren Konditionen sparen.

Die gesamte Maßnahme schlägt inklusive der Planung mit 132 000 Euro zu Buche. Der Fußweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite, am Krankenhaus entlangführend, wird nicht zeitgleich erneuert, sondern frühestens im kommenden Jahr, weil dann auch die Mitnetz Strom GmbH dort investiert. Die Straßenbeleuchtung soll in diesem Zuge gleich mit erneuert werden, denn sie ist nicht mehr normgerecht. Die Schachtarbeiten für den Kabelgraben sind nicht förderfähig, erklärte Bauamtsleiter Michael Voigt.

Stadtrat Christian Zieger (CDU) wollte wissen, welches Material bei der Erneuerung des Gehweges zum Einsatz kommt. Michael Voigt plädierte dafür, Bitumen zu verwenden. Auf die Verlegung von Pflastersteinen wolle man verzichten. Voigt begründete dies mit der Nähe zum Stadtpark und der Tatsache, dass bei Pflastersteinen das Wuchern von Unkraut auf dem Fußweg begünstigt werde.

FDP-Fraktionschef Falk Zschäbitz wollte wissen, wie breit der Fußweg neu angelegt wird und ob auf der Stadtparkseite nach dem Ausbau weiterhin die Möglichkeit bestehe, dass Autofahrer entlang des Weges auf der Fahrbahn parken können. Laut Michael Voigt wird der Weg im Schnitt 1,80 Meter breit, an der schmalsten Stelle nicht weniger als 1,60 Meter. Wenn die zuständige Straßenbaubehörde keiner anderen Meinung sei, könne weiterhin dort geparkt werden.

Falk Zschäbitz wies außerdem darauf hin, dass die Omnibusverkehrsgesellschaft Heideland (OVH) ab Anfang August beabsichtigt, die Haltestelle auf der gegenüberliegenden Seite des Krankrankenhauses nicht mehr anzufahren -sie würde dann de facto entfallen und müssten nicht berücksichtigt werden. Diese Änderungen gelte es bei der Erneuerung zu beachten, so Zschäbitz.

„Besteht die Möglichkeit, anstatt eines reinen Fußwegs einen kombinierten Rad- und Gehweg zu errichten?“, wollte David Pfennig (Grüne) wissen. Seines Erachtens nach seien viele ältere Bürger an besagter Stelle mit dem Fahrrad unterwegs. Bauamtsleiter Voigt sagte, man könne zwar die Möglichkeiten prüfen, allerdings sei ein solcher Weg nicht geplant und auch nicht zulässig. „Denn wenn auf der Fahrbahn unmittelbar am Weg weiterhin Autofahrer Parken besteht die Gefahr der Kollision mit Autotüren und aussteigenden Beifahrern“, begründete er. Man werde aber entsprechende Möglichkeiten prüfen, stellte er in Aussicht.

Von Christian Kunze

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