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Oschatz Grundhafter Ausbau der S 27 in Lampertswalde nicht zu erwarten
Region Oschatz Grundhafter Ausbau der S 27 in Lampertswalde nicht zu erwarten
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08:03 10.11.2018
Ein grundhafter Ausbau der S 27 in Lampertswalde ist nicht zu erwarten. Quelle: Foto: Axel Kaminski
Lampertswalde

Ein grundhafter Ausbau der Staatsstraße 27 in Lampertswalde ist „nicht zu erwarten“. Über diese Erkenntnis, die Bürgermeisterin Christiane Gürth (parteilos) aus einem Besuch in der Leipziger Niederlassung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mitbrachte, informierte sie kürzlich den Gemeinderat.

Bei der Sörnewitzer Straße handele es sich nach der neu vorgenommenen Klassifizierung um eine Staatsstraße der Klasse 3, also mit der geringsten Priorität. Wie die Bürgermeisterin im Lasuv erfuhr, könnten jedoch auch im Rahmen von Erhaltungsmaßnahmen einige Probleme der Ortsdurchfahrt entschärft werden. Keine Chance gäbe es hingegen, auf diese Art die Engstellen im Straßenverlauf auf diesem Wege zu beseitigen. Es erscheine jedoch möglich, das Kopfsteinpflaster in diesem Bereich durch Asphalt zu ersetzen. „Das läuft auf eine Art Deckenprogramm hinaus, erläuterte die Bürgermeisterin.

Ein großes Problem stelle jedoch die Straßenentwässerung dar. Wenn man dafür deutlich tiefer in den Straßenkörper eingreifen müsste, als das bei einer Sanierung der Fahrbahn der Fall wäre, stünden die Chancen für solch eine Maßnahme eher schlecht. Die Frage, ob ein Instandsetzung oder ein grundhafter AAusbau stattfinden werde, sei alles andere als von akademischer Natur. Ein grundhafter Ausbau erfolge in der Regel im Rahmen von Förderprogrammen. Darin sei dann auch der kommunal zu finanzierende Teil enthalten, also der Bau der Gehwege und der Straßenbeleuchtung. Eine Erhaltungsmaßnahme werde meist ohne Fördermittel finanziert.

Eine Erhaltungsmaßnahme sei auf keinen Fall für die Jahre 2019 bis 2022 zu erwarten, erfuhr Christiane Gürth von Niederlassungsleiter Marcus Heier. Das bedeute aber nicht, dass das Lasuv Lampertswalde dann sofort 2023 auf dem Schirm haben werde.

Von Axel Kaminski

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