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Oschatz Grundschüler in der Region Oschatz erhalten bis Weihnachten neue Stromi-Karte
Region Oschatz Grundschüler in der Region Oschatz erhalten bis Weihnachten neue Stromi-Karte
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06:00 07.12.2017
So wie von einem Heißluftballon aus präsentiert sich die Region auf der neuen Stromi-Karte, die jetzt in dritter Auflage erschienen ist. Quelle: Grafik: Lars
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Kemmlitz

Fast noch druckfrisch sind 200 neuen Stromi-Karten, die derzeit an die Erst- und Zweitklässler der Förderregion „Sächsisches Zweistromland-Ostelbien“ verteilt werden. Als erste Schule erhielten die beiden jüngsten Jahrgänge an der Cavertitzer Grundschule ihre Karten als Nikolausüberraschung.

Allerdings passt das Wimmelbild in keinen Nikolausstiefel. Es ist schließlich – wie seine Vorgänger – im Format A1 erschienen. Weil diese Vorgänger nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit sind, freut man sich beim Regionalmanagment des Leader-Gebietes darüber, die Förderung für diese neue Karte genehmigt bekommen zu haben. Der Auftrag wurde öffentlich ausgeschrieben – und ging wieder an den Mahliser Designer Lars Hoschkara, der schon die erste Auflage 2008 und den Nachfolger 2010 gestaltet hatte.

Jetzt mit ostelbischen Gebieten

Auffälligste Neuerung der dritten Auflage ist, dass jetzt ostelbische Gebiete mit abgebildet sind. Rund 30 Ortsteile sind somit neu auf die Karte gekommen, die zum Kennenlernen der Heimat, aber nicht zur Orientierung im Gelände gedacht ist. „Ziel ist es, die Neugier zu wecken und Anreize zu schaffen, Neues zu entdecken“, betonte Lars Hoschkara bei der Präsentation der Stromi-Karte.

Zu entdecken gibt es auf dem Wimmelbild eine ganze Menge. Neben exakt 461Figuren sind das jede Menge für die Orte charakteristische Gebäude – zum Beispiel 15 Kirchen und sechs Windmühlen – oder Feste. Dabei gab es seit der letzten Auflage eine Menge Korrekturbedarf. So sind die Ritter aus Mahlis verschwunden, da es die Ritterspiele nicht mehr gibt. Noch nicht in Betrieb, aber schon auf der Karte zu finden ist das Geoportal am Bahnhof Mügeln. „Torgau, das mit seinen Stadtteilen inzwischen auch zur Förderregion gehört, haben wir nun etwas intensiver betrachtet“, erläutert Holger Schilke vom Büro Planet, welches das „Sächsische Zweistromland-Ostelbien“ managt.

Touristische Rad- und Wanderwege

Wichtig sei es dem Management gewesen, bestehende touristische Rad- und Wanderwege auf der Karte festzuhalten. Darüber hinaus habe man alle Kommunen des Gebietes angeschrieben, um Korrekturen und Änderungswünsche abzufragen. Die Resonanz auf diesen Aufruf sei sehr unterschiedlich gewesen. Besonders qualifizierte Zuarbeiten habe es aus Ostelbien, von der Stadt Strehla und der Gemeinde Cavertitz gegeben.Letztere wird nun nicht mehr durch das Gestüt, sondern durch die Grundschule auf der Karte repräsentiert.

Bei der Neuauflage seien auch Veränderungen ganz spezieller Art berücksichtigt worden. So gab es auf der alten Karte noch einen Polizisten in grüner! Uniform. Auch an der Einsatzkleidung der Feuerwehrleute auf dem Wimmelbild mussten neue Entwicklungen berücksichtigt werden. „Eine der Herausforderungen dieser Arbeit war es, dieses längliche Territorium auf einem Querformat darzustellen“, erläutert Lars Hoschkara. Entstanden sei es mit Grafikboard und Computer – nicht im Ganzen, sondern in mehren Teilen, die einzeln bearbeitet worden sind. Durch die computergestützte Arbeitsweise sei es möglich, dieses Wimmelbild auch auf drei mal vier Meter zu vergrößern.

Auflage von 2000 Stück

Die neue Stromi-Karte soll bis zu den Feiertagen an alle 23 Grundschulen im Fördergebiet verteilt werden. Bei einer Auflage von 2000 Stück werden nach dieser logistischen Herausforderung ein paar Exemplare übrig sein. Diese werde das Regionalmanagement an Interessenten abgeben.

Von Axel Kaminski

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