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Günstige Witterung in der Oschatzer Region sorgt für schnelle Vermehrung der Kriebelmücke

Günstige Witterung in der Oschatzer Region sorgt für schnelle Vermehrung der Kriebelmücke

"So etwas habe ich überhaupt noch nicht erlebt. Ein ganz kleiner Mückenstich ist zu einer riesigen Pustel geworden", sagt der Oschatzer Kleingärtner Robert Weiß und reibt sich eine schmerzhafte Stelle an der Wade.

Oschatz. Von Hagen Rösner

 

 

 

Durch den günstigen Witterungsverlauf in den vergangenen Monaten - erst kühl und feucht, dann heiß und trocken - ist es jetzt offenbar zu einem Massenschlupf dieser Mückenart gekommen. Von dieser Mückeninvasion sind vor allem Teichregionen rund um Wermsdorf oder die feuchten Niederungen der Döllnitzaue betroffen. Auch in den kommenden Tagen ist damit zu rechnen, dass die Kriebelmücke die Einwohner an Döllnitz und Horstsee belästigen wird. Erst wenn die Außentemperaturen wieder dauerhaft unter 15 Grad Celsius sinken ist wieder mit einer Erleichterung zu rechnen.

Bei den Experten zählt die Kriebelmücke zu den besonderen Fieslingen. Während die normale Stechmücke ihre Opfer sticht, um das Blut abzusaugen, verfügt die Kriebelmücke über eine Raspelvorrichtung, mit der sie ein Loch in die Haut schneidet, um dann das Blut aufzuschlecken. Damit das Blut nicht gerinnt, versetzt sie Kriebelmücke den Lebenssaft mit einer Flüssigkeit, die dann den Juckreiz auslöst.

Mehrere Stiche von Kriebelmücken können bei besonders empfindlichen Personen sogar zu allergischen Reaktionen bis zum Schock führen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Mücke auch Histamin in die Wunde spritzt. Histamin ist der Stoff, der bei einem Allergietest als Referenzsubstanz eingesetzt wird und immer zur Hautrötung führt.

Tückisch findet Robert Weiß, dass die Kriebelmücke sehr klein ist. "Man denkt im ersten Moment, dass es sich um Eintagsfliegen handelt und registriert die Insekten kaum. Wenn dann aber der Juckreiz kommt, wird einem klar, dass hier eine Kriebelmücke am Werk war", sagt er.

Einen speziellen Schutz gegen die Kriebelmücke gibt es nicht. Hier müssen die gleichen Vorsorgemaßnahmen wie gegen die herkömmlichen Mücken helfen. Ähnliches gilt auch bei der Versorgung der Stiche. Auffällig ist dabei, dass bedeutend mehr und stärkere Mittel verwendet werden müssen, um den Juckreiz zu mildern.

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