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Gutes Ballspiel in Oschatz und Riesa

Gutes Ballspiel in Oschatz und Riesa

Am vergangenen Wochenende setzten die Frauenmannschaften der SG Oschatz/Riesa ihre erfolgreiche Serie fort. Die erste Vertretung gewann gegen VfL Meißen 22:18 (9:9) und die SG Oschatz/Riesa II besiegte die USV TU Dresden II mit 33:11 (17:7).

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Frauenpower pur! Die Handballerinnen von der Döllnitz und der Elbe haben sich zur Bündelung der Kräfte in der Spielgemeinschaft Oschatz/Riesa zusammengeschlossen. Links zeigen sich die Spielerinnen der zweiten Vertretung (schwarze Trikots) und rechts ist das erste Team (gelbe Trikots) der SG Oschatz/Riesa zu sehen.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz/Riesa. Von Anfang an war dem zweiten SG-Team klar, dass die zwei Punkte gegen Dresden in der Döllnitzstadt bleiben müssen. Die Gastgeberinnen versenkten auch den ersten Ball im gegnerischen Gehäuse. Aber postwendend fiel der Ausgleich durch die Gäste. Danach beherrschten die SG-Frauen das Spielgeschehen. Tor um Tor wurde der Vorsprung ausgebaut. Die erste Fünf-Tore-Führung wurde in der 17. Minute beim 10:5 hergestellt. "Doch damit war unser Torhunger bei weitem noch nicht gestillt" bemerkte Anke Friedrich. Obwohl nach und nach alle Spielerinnen eingesetzt wurden, kam es zu keinem Bruch im SG-Spiel. Es wurden mehrere Deckungs- und Angriffsvarianten mit den unterschiedlichsten Besetzungen der Positionen zur Anwendung gebracht und erfolgreich umgesetzt. Mit einem beruhigendem Zehn-Tore-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach der Pause arbeitete die Heimmannschaft weiter konsequent nach vorn. Die Gäste blieben sehr oft in der sicher stehenden SG-Abwehrreihe hängen. Vorzeitige Balleroberungen ergaben so schnelle Gegentreffer. Auch im Positionskampf wurde bei den Oschatz/Riesaerinnen druckvoll gearbeitet. Positiv entwickelte sich im Verlauf der Begegnung die Wurfeffektivität, obwohl trotzdem immer noch 20 Würfe nicht in Torerfolge umgewandelt wurden. In der 42. Minute stand es 22:7 und zehn Minuten später war beim 29:9 die Begegnung entschieden. Das akzeptierten auch die Gegner. Kleiner Wermutstropfen: Die SG-Torhüterin verletzte sich Mitte der zweiten Halbzeit an der Hand und musste ihren Platz räumen.

 

Mit dem Endergebnis von 33:11 konnte sich die Mannschaft der SG Oschatz/ Riesa II in der Tabelle weiter nach vorn arbeiten und nimmt vorläufig den zweiten Platz ein. Am Sonntag geht es für die SG-Sieben zum Tabellenvierten SV Dresden-Mitte.

 

Oschatz/Riesa: Katja Buschmann; Mandy Böhm (2/1), Elisa Eckert (5/1), Christin Fiddecke (2), Anke Friedrich (7/2), Lisa Frost (1), Ulrike Kühne (5), Anne Lehmann (5), Anne-Kristin Lindner (1), Daniela Plockstieß (2), Bianca Ritter (2), Anna Schimank (1).

 

Ohne Glanz, aber mit viel Siegeswillen setzten sich das erste Team der SG Oschatz/Riesa in der Riesaer WM-Halle im Kreisderby gegen den VfL Meißen mit 22:18 durch. Dem Sieg gegen den Kreisnachbarn ging ein hartes Stück Arbeit voraus, erst in der zweiten Halbzeit gelang es der Vertretung von Daniel Reddiger, sich abzusetzen und auf die Siegesstraße einzubiegen.

 

In der ersten Halbzeit waren es die Gäste, die von Beginn an in Führung lagen (1:3). Bei der SG lief bis dahin nicht viel zusammen, Fehlabspiele und fehlende Abstimmung in der Abwehr ließen Meißen ins Spiel kommen. Nach dem Drei-Tore-Rückstand beim 5:8 besannen sich die SG-Spielerinnen wieder auf ihre Stärken. Das Fazit von Anna Schneese in dieser Phase war: "Endlich wurde in der Abwehr wieder besser zusammengearbeitet."

 

Nach dem 9:9-Halbzeitstand war beim Tabellenführer eine andere Körpersprache zu sehen. Schnell setzte sich die SG-Sieben auf vier Tore ab (15:11/16:12). Nach dem erneuten Ausgleich zum 16:16 kämpfte Oschatz/Riesa mit großem Willen weiter und lag wenig später mit vier Treffern beim 20:16 wieder vorn. Mit Ruhe wurden jetzt die Angriffe clever ausgespielt, so dass der Vier-Tore-Abstand bis zum Abpfiff erhalten blieb. Am Ende feierten die Spielerinnen mit den Fans einen hart erkämpften 22:18-Sieg.

 

Oschatz/Riesa: Anna Schneese, Susanne Iwan (1/1), Lisa Krille, Elisa Eckert (1), Claudia Hofmann (2), Sandra Liebe (4), Francie Hirth (5), Anne Rillich (4), Maria Loose, Julia Funke (1), Lena Bormann, Kristin Schmidt (1), Melanie Löschke (3).

Jens Fiddecke

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