Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz HSG Riesa/Oschatz mit Torfestival
Region Oschatz HSG Riesa/Oschatz mit Torfestival
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:54 10.02.2014
HSG-Spieler Robert Werner (Nr. 10) kann in der überlegen geführten Begegnung seiner Mannschaft gegen den HC Annaberg-Buchholz fünf Treffer zum souveränen Sieg beisteuern. Die Gäste aus dem Erzgebirge waren für die SG Riesa/Oschatz nicht der richtige Gradmesser. Quelle: Dirk Hunger

Auch diesmal gab es für die HSG-Spieler kein Halten. Sie gewannen klar und deutlich mit 43:20 (19:9).

Von Sören Swigon

Nach der Auswärtsniederlage in der vergangenen Woche wollten die HSG-Männer den Zuschauern zeigen, dass die spielerische Entwicklung der Mannschaft weiter voran schreitet. Eine Schrecksekunde gab es jedoch für den HSG-Trainer Thomas Schneider schon vor dem Anpfiff, denn Max Camen blieb beim Einwerfen verletzt liegen. Er wurde mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert. Mannschaft, Trainer und Fans wünschen ihm eine schnelle Rückkehr.

Diese Situation schien die verbliebenen HSG-Spieler noch extra zu motivieren, denn die Partie startete sehr temporeich. Immer wieder erkämpfte sich die Heimabwehr um den stark haltenden Nachwuchsspieler Schröber im Tor Ball um Ball. So setzte sich die HSG-Vertretung gegen in allen Belangen unterlegene Annaberger Treffer um Treffer ab. Mit 19:9 ging es in die Halbzeitpause, in der Trainer Schneider weiter Tempo und Aggressivität in der Abwehrarbeit einforderte.

Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild der ersten 30 Minuten. Gute Deckungsarbeit, Tempogegenstöße und clever herausgespielte Angriffe, die gut vom Spielmacher Felix Ehrenberg eingeleitet wurden, prägten das Bild. Am Ende der Begegnung hatten sich alle Feldspieler mit Toren am 43:20-Heimspielspektakel beteiligt.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Gegner kein Gradmesser für die HSG Riesa/Oschatz war. Trotzdem war eine weitere Entwicklung im Team zu erkennen. Spieler wie Wunder, Seefeld und Ehrenberg entwickeln sich im bisherigen Saisonverlauf gut und setzen die Marschroute des Trainers konsequent um. Spannend wird zu beobachten sein, wie das Trainerteam den weiteren Ausfall eines Rückraumspielers in den nächsten Partien kompensiert.

Die Schiedsrichter boten vor etwa 250 bis 300 Zuschauern in der gut gefüllten Oschatzer Rosentalsporthalle eine gute Saisonleistung, in einem allerdings sehr dankbar zu pfeifenden Spiel.

Riesa/Oschatz: Schröber, Anders; Wunder (7), M. Kühnel (2), Lehmann (10/6), Schreiber (3), Rädler (2), Werner (5), Ehrenberg (2), Seefeld (5),Träger (1).

Sören Swigon

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Oschatzer Brandschützer sind derzeit die Feuerwehr im wohl modernsten Gerätehaus des Kreises. Was das für die Motivation der Kameraden bedeutet, ob das Neid schürt und wie es um die Nachwuchsarbeit vor Ort bestellt ist, darüber spricht Wehrleiter Lars Natzke im Interview.

09.02.2014

"Ich bin ganz normal", versichert Martl Jung, "an den Füßen und im Kopf auf." Die Erklärung kommt nicht von ungefähr, den Jung ist Barfußläufer aus Überzeugung.

09.02.2014

Beim Endrundenturnier zur Hallenlandesmeisterschaft im D-Jugend-Bereich in Priestewitz erreichten die Kicker vom FSV Oschatz einen herausragenden zweiten Platz.

09.02.2014
Anzeige