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Oschatz HSG Riesa/Oschatz stolpert
Region Oschatz HSG Riesa/Oschatz stolpert
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16:22 06.02.2014
Die gegenseitige Motivation der Spieler wird vor einer Partie groß geschrieben, um eine geschlossene Mannschaftsleistung mit großer Kampfmoral abrufen zu können. Quelle: Dirk Hunger

So gewannen die Gastgeber überraschend mit 22:21 (12:12).

Die Begegnung startete temporeich mit wechselnden Führungen. Auf Seiten der Glauchauer waren es immer wieder die beiden osteuropäischen Rückraumschützen, die die HSG-Abwehr um Torhüter Cardaun in Verlegenheit brachten. Erst Mitte der ersten Spielhälfte bekamen die Gäste beide in den Griff. Die HSG konnte sich auf 7:5 absetzen. Doch dies sollte nicht von langer Dauer sein. Eine Manndeckung gegen Spielmacher Ehrenberg, ständiges Unterzahlspiel aufgrund von Zeitstrafen und eine eklatante Schwäche vom Siebenmeterpunkt kippten das Ergebnis in einen 10:12-Rückstand. Zwei schöne Paraden vom eingewechselten HSG-Schlussmann Anders sicherten noch ein schmeichelhaftes 12:12 zur Halbzeit.

Der zweite Durchgang ähnelte im Prinzip zu einhundert Prozent der ersten Spielhälfte. Wechselnde Führungen, viele Zeitstrafen und insgesamt sechs verworfene Strafwürfe prägten das Bild. Aber in der 57. Minute hatten sich die Gäste auf 21:19 abgesetzt und die Partie schien gelaufen. Doch ein verworfener Siebenmeter, eine Zeitstrafe für Wunder und zwei Fehlabspiele luden die Glauchauer regelrecht dazu ein, das Spiel noch zu drehen. Und die Einheimischen nutzten die Chance und machten die Überraschung mit einem 22:21-Heimerfolg gegen die HSG Riesa/Oschatz perfekt.

Fazit: Den HSG-Männern war es in diesem Vergleich nicht gelungen, ihre Überlegenheit in zwei Auswärtspunkte umzuwandeln. Am Ende standen sechs verworfene Siebenmeter und nur zwei Rückraumtreffer nach 60 Minuten im Protokoll. Das reicht natürlich nicht, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Außenstehende sollten bedenken, dass bewusst, getreu dem Motto: "Gemeinsam für die Region" auf junge, talentierte Spieler aus der Region gesetzt wird. Diese sind teilweise einfach noch nicht abgezockt genug, um in solchen heiklen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen. Das zeigten die bisherigen Niederlagen. Man könnte es sich natürlich in der Zukunft einfacher machen und ähnlich wie Zwenkau oder einige andere sächsische Vereine gestandene Spieler aus Osteuropa oder aus fremden Gefilden zu "kaufen". Aber das ist nicht der Weg, den die HSG einschlagen möchte.

Riesa/Oschatz: Anders; Cardaun; Wunder (3/1), Camen (2/1), M. Kühnel (5/2), Lehmann (3/2), Schreiber, Rädler, Werner (2), Ehrenberg (2), Seefeld (2), Träger.

Sören Schwigon

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